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Northeimer HC verliert auch das Rückspiel gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz

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Auf vier Treffer brachte es Malte Wodarz. Am Ende reichte es nicht zu Auswärtspunkten. Stattdessen machten die Gastgeber den Klassenerhalt perfekt. Archi
Auf vier Treffer brachte es Malte Wodarz. Am Ende reichte es nicht zu Auswärtspunkten. Stattdessen machten die Gastgeber den Klassenerhalt perfekt. © Hubert Jelinek

Auch im Rückspiel sind die Drittliga-Handballer des Northeimer HC gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz leer ausgegangen. Der NHC verlor am Samstagabend 28:33 (16:18) gegen den Tabellenführer der Abstiegsrunde, der sich damit vorzeitig den Klassenerhalt sicherte.

Neustadt – Nach passablen ersten 30 Minuten fehlten dem Gast die Alternativen, als Malte Wodarz verletzt pausieren musste.

Sören Lange eröffnete mit dem 1:0 starke 25 Northeimer Minuten. Auch eine Zeitstrafe gegen Glenn-Louis Eggert wegen eines Wechselfehlers steckte das Team gut weg. Die erste Zwei-Tore-Führung besorgte Wodarz nach 20 Minuten (12:10). In der 25. Minute kochte die Gogenkroghalle, als Raffael Pogadl einen Tempogegenstoß verhindern wollte - Zeitstrafe gegen Pogadl und der 15:15-Ausgleich. Der NHC war verunsichert, schloss zwei Angriffe überhastet ab und lag zur Halbzeit 16:18 zurück.

Schwach kamen die Northeimer aus der Pause. Das Team von der Ostsee zog die 5:1-Abwehr des NHC weit auseinander und ließ HSG-Linksaußen Fabian Kaiser Raum für zwei Tore zum 21:16. Der NHC verkürzte auf 19:21 und 21:23 (37.), doch im Angriff lief ohne Wodarz wenig – plötzlich lag man 21:27 zurück (42.). Dazu scheiterten Lange und Stöpler mit Strafwürfen. Hoppe und Stöpler stemmten sich ein weiteres Mal gegen die drohende Nieder. Beim 21:24 schien der NHC dran zu sein (51.). Aber symptomatisch für das Pech an diesem Abend: Zweimal scheiterte Milan Stancic am Aluminium des Gegners, zweimal fing sich der NHC den anschließenden Konter ein. Spätestens nach dem 30:25 durch Torwart Folchert (53.) war das Spiel gelaufen. Die Tore von Neufing und Pogadl zum 28:33-Endstand waren nur Kosmetik.

„Es war eine Überraschung drin“, stellte Trainer Carsten Barnkothe anschließend fest. „Doch wir konnten dem breiten HSG-Kader nichts entgegensetzen. Uns fehlen die Alternativen im Rückraum, wenn Malte auf der Bank sitzt. Dazu hatte Ostsee an diesem Abend einen überragenden Torwart. Wir müssen jetzt gegen Bissendorf die notwendigen Punkte holen“, richtete Barnkothe den Blick auf das bevorstehende harte Wochenende mit Duellen gegen Bissendorf (Samstag) und Fredenbeck (Sonntag). (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Wenderoth, Pätz – Pogadl 4, Schuster, Lange 7/1, Seekamp 3/1, Neufing 2, Springer, Hoppe 3, Bode 1, Stancic, Falkenhain 1, Stöpler 3, Wodarz 4  

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