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23:28 gegen Eintracht Hildesheim, doch der Northeimer HC hält im Derby lange sehr gut mit

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Harter Kampf vor toller Kulisse: Die Northeimer, hier Matteo Neufing, lieferten den Hildesheimern ein intensives Derby.
Harter Kampf vor toller Kulisse: Die Northeimer, hier Matteo Neufing, lieferten den Hildesheimern ein intensives Derby. © Hubert Jelinek

Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC warten auch nach dem vierten Spieltag weiter auf ein erstes Erfolgserlebnis. Am Sonntag verloren sie nach hartem Kampf das Derby gegen Eintracht Hildesheim in der heimischen Schuhwallhalle mit 23:28 (10:13).

Northeim – Trainer Jürgen Bätjer musste auf Finnian Lutze verzichten und startete mit Paul-Marten Seekamp als Spielmacher. Statt dem gewohnten Vollgas-Handball, waren die Schwarz-Gelben sichtlich bemüht, einfache Fehler zu vermeiden. Das Konzept ging bis zum 3:4 durch Seekamp auf. Dann zeigte Konstantin Madert im Hildesheimer Tor, dass er sich gut auf den Northeimer Rückraum vorbereitet hatte. Bätjer brachte Rick Harder für Wodarz, der sofort die Lufthoheit übernahm.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Konzentration bei den Schwarz-Gelben hoch. Im Tor zeigte Glenn-Louis Eggert wieder eine starke Leistung, die Abwehr reagierte auf den schnellen Hildesheimer Ball flexibel und mit viel Übersicht. Nach dem 17:18 durch Seekamp glückte Wodarz von der ungewohnten halblinken Position der 18:18-Ausgleich - der NHC war dran. Als Björn Wenderoth dann beim Strafwurf gegen Lothar von Hermanni Sieger blieb, schien Northeim das Spiel zu übernehmen. Auch auf schnelle Eintracht-Tore zur erneuten 20:18-Führung reagierte der NHC eiskalt. Aber Harders 20:20-Ausgleich (47.) konterte Hildesheim mit einem Fünf-Tore-Lauf auf 25:20 (55.), den erst Matteo Neufing vier Minuten vor Schluss mit dem 21:25 beendete. Hildesheim war am Ende cleverer. Nach einem erfolgreichen Strafwurf von Hermanni gegen Pätz spielte die Eintracht die Partie ruhig herunter. „Wir spielen teilweise auf Augenhöhe, verlieren aber am Ende“, ärgerte sich Bätjer anschließend über fünf Minuten, die das Derby letztlich entschieden. „Ohne etatmäßige Spielmacher war das eine gute Leistung. Auch die Abwehr hat besser als zuletzt gestanden. Aber die fehlenden Punkte tun natürlich weh.“

NHC: Eggert, Wenderoth, Pätz - Pogadl, Heyken 4, Bialas, Schuster, Bransche, Seekamp 2, Neufing 2, Skopic 1, Harder 9, Hofmann, Stöpler 3, Wodarz 2, Fietz

(Axel Janßen)

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