3. Liga: Spielbeginn Samstag um 19 Uhr

Northeimer HC will punkten bei Schlusslicht Plauen-Oberlosa

Gegen Aufstiegskandidat Hildesheim hatten Joe Schuster (am Ball) und der NHC zuletzt das Nachsehen. Jetzt geht es zum Schlusslicht der Liga. Archivfoto: Hubert Jelinek
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Gegen Aufstiegskandidat Hildesheim hatten Joe Schuster (am Ball) und der NHC zuletzt das Nachsehen. Jetzt geht es zum Schlusslicht der Liga.

Mit kühlem Kopf und schnellem Spiel will Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstagabend ab 19 Uhr die dringend benötigten nächsten Punkte beim Tabellenletzten SV Plauen-Oberlosa holen.

Northeim - Zwei vermeidbare Heimniederlagen gegen Magdeburg und Burgwedel haben das Team des Trainergespanns Carsten Barnkothe/Nicolai Hansen im Rennen um den wichtigen sechsten Platz ein wenig unter Druck gesetzt.

0:18 Punkte und minus 57 Tore: Auch für Plauen-Oberlosa wird es langsam höchste Zeit zu punkten, wollen die Vogtländer auch im kommenden Jahr im semi-professionellen Handball mitspielen. So warnt Carsten Barnkothe dann auch, die Zähler am Samstagabend bereits als „gebucht“ zu vermerken. Das ging schließlich bereits beim Treffen gegen das damals punktlose Team aus Burgwedel schief, dem der Sieg in Einbeck zu einem kleinen Zwischenhoch verholfen hat. Diese unnötige 27:28-Pleite dürfte Northeim eine Warnung sein.

Grundsätzlich schätzt Barnkothe den Gegner besser ein, als der Tabellenstand aussagt. Denn die Heimspiele mit viel Publikum verloren die Sachsen stets nur knapp. Dazu kommt ein aggressives Deckungsverhalten. „Plauen hat einen guten Mittelblock. Da müssen wir ebenfalls aus einer starken Deckung heraus mit viel Tempo arbeiten“, erläutert Barnkothe nach dem Videostudium. Eine ideale Aufgabe für Northeims luxemburgischen Nationalspieler Joe Schuster, der am Wochenende bei der 21:39-Niederlage seines Teams gegen Portugal viel Spielzeit hatte und neben der Abwehrarbeit auch am Kreis überzeugte. Schuster ist mittlerweile fester Bestandteil des Northeimer Mittelblocks und hat sich mit seiner aggressiven Spielweise auch in der zweiten Welle erfolgreich durchgesetzt.

Noch viel Potenzial verortet Barnkothe in seinem Rückraum. Bessere Kreuzbewegungen und einen schlagkräftigen Milan Stancic wünscht sich der Übungsleiter. Stancic scheint auf seiner halbrechten Stammposition noch nicht recht angekommen zu sein, wie zuletzt auch viele Zuschauer bemerkten. Doch Carsten Barnkothe hofft weiter. „Nach seiner Verletzung fehlt ihm noch die Bindung zum Spiel.“ Auch NHC-Routinier Paul-Marten Seekamp, der schon oft auf Stancics Position gespielt hat, kann eben einen echten Linkshänder nicht dauerhaft ersetzen.  (Axel Janßen)

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