3. Liga Handball: Los geht es am Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Der Northeimer HC erwartet den SV Anhalt Bernburg

Der Northeimer Jannes Meyer beim Torwurf im Heimspiel gegen die HSG Eider Harde.
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Hart umkämpft war der Heimsieg des NHC mit Jannes Meyer gegen die HSG Eider Harde. Am Sonntag dürfte es gegen Bernburg erneut schwer werden.

Mit dem SV Anhalt Bernburg kommt ein alter Bekannter in die Northeimer Schuhwallhalle. Bereits viermal kreuzten die Northeimer Drittliga-Handballer in der Vergangenheit mit den Handballbären aus Anhalt die Klingen – vier Mal blieben die Punkte beim Gegner.

Northeim - Und auch in dieser Saison erwartet NHC-Coach Carsten Barnkothe wieder einen ganz schweren Gang. Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr. Die Partie ist ausverkauft. Gut für die Moral: So bewertet Barnkothe den ersten Auswärtspunkt vom vergangenen Samstag beim HC Burgenland. Obwohl der NHC lange geführt hat, lief er kurz vor Schluss einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Zu groß war der Kräfteverschleiß des nur mit einem Spielmacher angetretenen Teams, bei dem Tim Gerstmann mit Bänderriss ausgefallen war. Zwar machte Mateusz Rydz seine Sache gut („Der versteht das Spiel“, sagt Kapitän Christian Stöpler lobend über den polnischen Neuzugang), aber über 60 Minuten fehlen Rydz noch Kraft und Konzentration. Sieben Monate Spielpause haben ihre Spuren hinterlassen, sodass Stöpler zum Ende des Spiels in die Mitte rückte. Dank des Spürsinns von Sören Lange sicherte Malte Wodarz dem NHC den verdienten Punkt.

Aber ohne einen starken Werfer auf Halbrechts fehlt dem Team in den entscheidenden Momenten die Durchschlagskraft, wenngleich Barnkothe auch Marc Bode lobt. „Er macht seine Sache gut und kommt in der 3. Liga an.“ So werden Jannes Meyer und Malte Wodarz weiter über ihre Grenzen hinausgehen und auf notwendige Regenerationspausen verzichten müssen.

Anders hingegen beim SV Anhalt: Mit Ante Simic aus der Talentschmiede des TV Gelnhausen und dem kroatischen U21-Nationalspieler Ivan Kolak, der vom flämischen EHF-Teilnehmer Hubo Initia Hasselt an die Saale wechselte, setzen die Anhaltiner den 2019 begonnenen Verjüngungsprozess fort. Mit Linkshänder Radek Sliwka bilden Kolak und Simic einen starken Rückraum, der auch gegen den favorisierten Oranienburger HC beim 16:13 die Oberhand behielt. In der Abwehrschlacht überragte vor allem Anhalt-Keeper Moritz Stemmler. Auch bei der 18:22-Auftaktniederlage gegen Braunschweig war die Abwehr des SVA trotz der verlorenen Punkte ein Glanzstück. Beim 26:21-Auswärtssieg gegen die HSG Ostsee stand hingegen Mislav Grigic mit sieben Toren im Vordergrund.

„Von allen bisherigen Gegnern ist Bernburg sicherlich der härteste“, spielt Barnkothe dem Kontrahenten die Favoritenkarte zu.  (Axel Janßen)

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