3. Liga: Start Samstag um 18 Uhr in Einbeck

Northeimer HC bekommt Besuch vom HSV Hannover

Den letzten Auftritt in Einbeck setzten Christian Stöpler und sein NHC gegen Burgwedel in den Sand. Nun kommt der HSV Hannover. Archivfoto: Hubert Jelinek
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Den letzten Auftritt in Einbeck setzten Christian Stöpler und sein NHC gegen Burgwedel in den Sand. Nun kommt der HSV Hannover.

„Wir brauchen einen richtig guten Tag.“ Carsten Barnkothe, Trainer der Drittliga-Handballer des Northeimer HC, hofft für das Heimspiel Samstag ab 18 Uhr in Einbeck gegen den HSV Hannover auf eine volle Halle und eine konzentrierte Leistung seiner Truppe.

Einbeck - Der Gegner aus dem Hannoveraner Vorort Anderten wurde nach sechs Niederlagen in Folge auf den zehnten Platz durchgereicht und braucht - wie der NHC - dringend Punkte.

Trotz der enttäuschenden Punkteteilung der Schwarz-Gelben beim Tabellenletzten Plauen-Oberlosa, als die Gäste einen Sechs-Tore-Vorsprung verspielten, ist Northeim als Siebter nach wie vor in Schlagweite zum rettenden sechsten Platz, der das Vermeiden der schwierigen Abstiegsrunde verheißt. Mit einem Heimsieg gegen den HSV Hannover wäre also alles in Butter. Oder? Trainer Barnkothe warnt vor dem Drittletzten.

„Vieles stimmt beim HSV – nur nicht der Tabellenplatz. Die Mannschaft hat viele Spiele nur knapp verloren und ist auf einigen Positionen sehr gut besetzt“, urteilt er nach dem Videostudium. Bei der jüngsten 24:29-Niederlage gegen das Spitzenteam vom MTV Braunschweig hielt die Crew von Trainer Robin John im ersten Drittel gut mit, musste sich dann aber zunehmend der Braunschweiger Überlegenheit beugen. So sorgt sich Gästecoach John mittlerweile auch darum, dass sich die Negativserie im Kopf seiner Spieler festsetzt.

Genau das dürfte auch NHC-Coach Carsten Barnkothe umtreiben. Zu oft hat sein Team gut gespielt, sich dann aber nicht dafür belohnt. Mut macht, dass Junioren-Nationaltorwart Glenn-Louis Eggert und seine Vorderleute mehr und mehr verstehen. Gerade in den ersten 40 Minuten machte Eggert gegen Plauen den Unterschied und sorgte mit für die zwischenzeitliche 20:14-Führung. Doch wenn beim NHC der Schlendrian einzieht und Angriffe überhastet abgeschlossen werden, lässt oft auch die Deckung den nötigen Zugriff vermissen. Das gab Plauen die Gelegenheit zur Aufholjagd, die letztlich mit einem Punkt belohnt wurde.

Gegen die deutlich spielstärkeren Hannoveraner will Barnkothe solche geistigen Auszeiten nicht mehr zulassen. Dafür ist auch eine lautstarke Halle nötig. Mit der Unterstützung durch die Fans hofft Coach Barnkothe auf einen richtig guten Tag seines Teams. Und das könnte sich tabellarisch auszahlen. Denn bei einer zu erwartenden Niederlage von Burgdorf II in Braunschweig könnte zum Abschluss der Hinrunde der Sprung auf den wichtigen sechsten Platz durchaus gelingen.  (Axel Janßen)

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