3. LIiga Handball: Team von Trainer Carsten Barnkothe unterliegt 29:31

Northeimer HC kassiert unnötige Niederlage in Stralsund

Auszeit beim Northeimer HC. Trainer Carsten Barnkothe hat seine Spieler um sich versammelt.
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Nach deutlichem Rückstand zur Pause war der NHC am Ende wieder dran, das Aufbäumen kam aber zu spät, um doch noch Zählbares einzufahren.

Außer Spesen nichts gewesen! Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC haben am Samstag für Hin-und Rückfahrt über 1000 Kilometer auf der Autobahn zurückgelegt, brachten aus dem Norden Deutschlands letztlich aber nichts Zählbares mit.

Stralsund - Die Mannschaft von Trainer Carsten Barnkothe verlor beim bisherigen Schlusslicht Stralsunder HV unnötig mit 29:31 (9:15). Mehr als sieben Stunden Fahrt steckten dem Team in den Knochen, was sich in einer rabenschwarzen Anfangsphase bemerkbar machte. Sechs Minuten brauchten die Südniedersachsen, bevor Malte Wodarz zum 1:4 erfolgreich war. Beim 1:6 nach acht Minuten zog Trainer Carsten Barnkothe mit einer Auszeit die Reißleine und rüttelte sein Team wach: „Vorn zu wenig Bewegung, ohne Ball und in der Abwehr zu passiv! Wir haben die ersten 15 Minuten komplett verschlafen“, resümierte Barnkothe nach dem Spiel und gab der Anfangsviertelstunde die Schuld an der Niederlage. Nach der Gardinenpredigt des Coaches wachte der NHC auf. Erste Hoffnung auf eine Wende ließen Mateusz Rydz und Christian Stöpler beim 9:10-Anschluss in der 23. Minute aufkeimen.

Die Mannschaft schien dran zu sein. Doch wieder folgten sechs torlose Minuten des NHC, während Stralsund den Vorsprung Tor um Tor auf 15:9 zur Halbzeit ausbaute.

Barnkothe wechselte die Taktik und stellte sein Team zur zweiten Halbzeit aggressiver auf. Mit Überzahlspiel und siebtem Feldspieler wuchsen die Lücken am gegnerischen Kreis, die Tomislav Buhinicek mit seinen drei Toren nutzte. Zudem war auch Jannes Meyer mit acht Buden wieder treffsicher. Beim 14:16 war der NHC ein weiteres Mal am Gegner dran - und lag kurz darauf mit 15:19 und 16:20 erneut vier Tore zurück.

Noch einmal rissen sich die Schwarz-Gelben zusammen: Jannes Meyer, Tim Gerstmann und zuletzt Sören Lange gelang zwölf Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 24:24. Stralsund konterte erneut zum 28:25. Lange und Gerstmann ließen den NHC nicht abreißen (27:28 Lange / 28:29 Gerstmann). Doch Stralsund hatte die besseren Reserven, erhöhte 50 Sekunden vor Schluss auf 31:28 und holte die ersten Punkte. „Zwei mal das Spiel gedreht, zwei mal die Punkte wieder aus der Hand gegeben. Das zehrt an den Nerven“, bilanzierte ein enttäuschter Barnkothe.

NHC: Eggert, Wenderoth – Meyer 8, Lange 6, Neufing, Springer, Hoppe, Wilken, Gerstmann 4, Bode, Buhinicek 3, Rydz 1, Stöpler 4/1, Wodarz 2.  (Axel Janßen)

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