Lange auf Augenhöhe mit dem Aufstiegsaspiranten

Northeimer HC verliert Härtetest gegen Hildesheim

Aus dem Rückraum zum Erfolg? Der Northeimer Milan Stancic gegen die Hildesheimer Sören Kress (links) und Antonio Sario.
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Aus dem Rückraum zum Erfolg? Der Northeimer Milan Stancic gegen die Hildesheimer Sören Kress (links) und Antonio Sario.

In einer temporeichen Partie mit viel Härte testete Handball-Drittligist Northeimer HC am Sonntag gegen den Staffel-Aufstiegsfavoriten Eintracht Hildesheim.

Northeim - Bei der 26:33 (13:17)-Niederlage hielten die Schwarz-Gelben in der heimischen Schuhwallhalle über lange Zeit gut mit. Doch insgesamt fehlte es dem NHC in der Abwehr an der nötigen Cleverness gegen harte Hildesheimer, was die Niederlage am Ende ein wenig zu hoch ausfielen ließ. Beide Mannschaften begeisterten die Fans in der für Corona-Zeiten maximal gefüllten Halle mit viel Tempo und Aggressivität.

Die Eintracht, bei der mit dem spanischen Neuzugang Antonio Sario (TuS Ferndorf), Mario Kress und Torhüter Konstantin Madert (beide TV Emsdetten) gleich drei gestandene Zweitliga-Spieler auf der Platte standen, führte schnell mit 2:0. Der NHC hielt mit Jannes Meyer dagegen (1:2) und ließ den Gegner bis zur 15. Minute nicht davonkommen (3:4 Hoppe/5:7 Wodarz). Gegen die Würfe von Sören Kress (fünf Tore) und Jan Winkler (vier) konnte Torhüter Eggert nicht viel ausrichten, lieferte aber eine solide Leistung ab und wurde später durch Björn Wenderoth ersetzt. Hildesheim setzte sich nun durch Tore von Lukas Schieb (5) über 10:6 und 13:8 (Niklaos Tzoufras) ab. Insbesondere der bullige Tzoufras konnte von der Northeimer Deckung kaum gebändigt werden. Doch Tim Gerstmann (9:14/13:16), Paul Hoppe (10:14) und Christian Stöpler (11:14/12:16) verringerten den Rückstand auf 13:17.

Mit sehenswerten Toren von außen durch Marc Bode (rechts) und Malte Sültmann (links) kam der NHC beim 15:17 noch einmal an die Eintracht heran. Die Partie wurde zunehmend hektischer und von beiden Seiten aggressiver geführt. NHC-Coach Carsten Barnkothe ließ verschiedene Angriffs- und Abwehrvarianten inklusive Neuzugang Yannis Pätz im Tor spielen, was Hildesheim zu einigen einfachen Toren und zum 29:21-Vorsprung nutzte. Sören Lange überraschte beim 24:30 Hildesheims Torwart Madert mit einem Überkopf-Dreher , doch nach Meyers 26:32 war beim NHC die Luft raus. Sehenswert noch der Kempa-Trick vom Kurzzeit-Northeimer Lothar von Hermanni zum 33:26-Endstand für die Eintracht.

NHC: Eggert, Pätz, Wenderoth – Pogadl, Meyer 2, Schuster 1, Lange 4, Seekamp 1, Neufing, Springer, Hoppe 4, Sültmann 2, Gerstmann 4, Bode 2, Stancic, Falkenhain, Stöpler 2, Wodarz 4  (Axel Janßen)

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