Los geht es Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Der Northeimer HC empfängt Eintracht Baunatal zum Derby

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Gibt’s am Sonntag endlich wieder solche Szenen? Sören Lange und der Northeimer HC bekommen Besuch aus Nordhessen. 

Northeim – Zwei Punkte müssen her! Vor dem Derby gegen Eintracht Baunatal (Sonntag, 17 Uhr, Schuhwallhalle) steht Handball-Drittligist Northeimer HC unter Druck. Nur fünf Pluspunkte aus zehn Spielen sind für das Team von Trainer Carsten Barnkothe zu wenig.

Den NHC trennt nicht viel von einem Nicht-Abstiegsplatz. Ein Sieg vergangene Woche in Rodgau und der Anschluss ans Mittelfeld wäre geschafft gewesen. Doch trotz einer starken kämpferischen Leistung ging man am Ende leer aus. „Rodgau hatte mehr personelle Alternativen. Vielleicht hätten wir den Stammspielern zwischendurch einfach mehr Pausen geben müssen. Aber wir hatten nicht viel Auswahl auf der Bank“, zeigte Barnkothe anschließend das Manko auf.

Viele Baustellen der Vorwochen - wie etwa Schwächen in der Abwehr und das fehlende schnelle Umschaltspiel - wurden bereits beseitigt. Am Ende fehlt jedoch immer wieder die Kraft, über 60 Minuten eine konstante Leistung zu bringen. So auch gegen Rodgau: Trotz zwischenzeitlicher Führung verließen den NHC Kraft und das Glück bei den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns.

Gegner Baunatal hat turbulente Wochen hinter sich. Nach sechs Spielen ohne Sieg nahm Matthias Deppe als Chef-Coach seinen Hut. Seitdem hat Co-Trainer Dennis Weinreich das Kommando. Als neuer Co-Trainer fungiert Mirko Jaissle. Eine interessante Konstellation, denn Jaissle musste 2018 fünf Spieltage vor Saisonende bei Baunatal als Trainer die Bank verlassen. Sein damaliger Co-Trainer: der heutige Chef-Coach Dennis Weinreich. Erste Erfolge zeigten sich auswärts beim 29:25 gegen Hanau am vergangenen Wochenende.

NHC-Trainer Carsten Barnkothe beschreibt Baunatal als körperlich starke Mannschaft mit Vorteilen in der Rückraum-Mitte mit Florian Weiß und Marvin Gabriel. „Deren Spielraum müssen wir einschränken“, macht er deutlich. Zudem attestiert er den Nordhessen eine gute Deckungsarbeit. „Ihren offensiven Mittelblock müssen wir schnell umspielen. Das eröffnet Chancen für die Außen.“ Ebenfalls gefährlich beim Kontrahenten: Linksaußen Felix Geßner, der wie Sören Lange stets auf schnelle Konter lauert.

Im Kader des NHC sind Yannik Schlüter und Yanik Springer angeschlagen (Grippe). Torwart Lennart Gobrecht laboriert an einem eingeklemmten Nerv und wird wohl fehlen. 

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