3. Liga: Nach Burgwedel-Pleite sollen Punkte her

Northeimer HC gastiert Samstagabend beim HC Burgenland

Joe Schuster, hier im Heimspiel gegen Leipzig II, lieferte zuletzt gegen Burgwedel vor allem in Durchgang eins einen guten Auftritt ab. Ihm gelangen zudem vier Tore. Archivfoto: Hubert Jelinek
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Joe Schuster, hier im Heimspiel gegen Leipzig II, lieferte zuletzt gegen Burgwedel vor allem in Durchgang eins einen guten Auftritt ab. Ihm gelangen zudem vier Tore.

Der Druck steigt: Nach der Heimpleite gegen Hannover-Burgwedel muss für Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstag beim HC Burgenland wieder Zählbares her.

Northeim - Doch wenn es ab 19.30 Uhr in der Glückauf-Sporthalle in Hohenmölsen (südöstlich von Leipzig) gegen das Team aus Sachsen-Anhalt geht, sollte Northeim gewarnt sein. In der vergangenen Saison sprang dort erst dank zwei später Treffer ein 25:25-Unentschieden heraus.

Beim NHC dürften in den vergangenen Tagen die Köpfe geraucht haben. Die Heimniederlagen gegen Magdeburg II und Burgwedel haben den Saisonplan gehörig verhagelt. Vor heimischem Publikum punkten und die Einbecker Stadionhalle zur Festung machen! So hatte Co-Trainer Nicolas Hansen es vor der Saison angekündigt. Aber es kam anders: Wackelte vor Wochen gegen Magdeburg und Braunschweig noch die Abwehr, so ging gegen Burgwedel ein fahriger Angriff viel zu nachlässig mit den Chancen um. „Wir haben uns für die Überlegenheit nicht belohnt – das muss sich ändern“, urteilte Trainer Carsten Barnkothe abschließend über die vermeidbare Niederlage.

Dabei hatte etwa Joe Schuster einen starken Tag mit vier Toren in der schnellen zweiten Welle erwischt. Doch mit zunehmender Spielzeit und dem cleveren Überzahlspiel der Hannoveraner, die oft den siebten Feldspieler einsetzten, verlor der NHC Halt und Überblick. Barnkothe schaut dennoch mutig nach vorn. „Wir haben noch vier Spiele in der Hinrunde. Drei Gegner konkurrieren mit uns um den wichtigen sechsten Platz. Es ist noch alles drin.“

Mit 5:9-Punkten steht der HC Burgenland auf dem neunten Tabellenplatz - nur einen Zähler hinter dem NHC. 2013 schlossen sich verschiedene Vereine aus dem sachsen-anhaltinischen Burgenlandkreis zusammen und spielten bis 2019 in der Oberliga Mitteldeutschland, in der heute noch die Reserve der Burgenländer aktiv ist. Der HC begann die Saison ebenso wie der NHC mit einem Auswärtssieg gegen Schlusslicht Plauen. Gegen den HSV Hannover reichte es zu einem Unentschieden. Dann folgten erwartbare Niederlagen gegen Burgdorf II und Vinnhorst.

Allerdings entschied der HC das wichtige Saale-Duell gegen Anhalt Bernburg für sich – ein Prestige-Erfolg für den noch jungen Verein. Dass Burgenland in eigener Halle verwundbar ist, zeigte sich bei der heftigen 26:35-Niederlage gegen Magdeburg II. Nun müssen die Burgenländer ebenso wie der NHC punkten, um nach der jüngsten Niederlage in Braunschweig (33:35) nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu geraten.  (Axel Janßen)

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