Sonntag geht es gegen Oftersheim/Schwetzingen

Northeimer HC peilt den zweiten Heimsieg der Saison an

Nach dem Sieg in Bad Neustadt soll nun daheim nachgelegt werden. Der Northeimer HC und Yanik Springer sind Sonntag in der Schuhwallhalle im Einsatz.  Hubert Jelinek

Northeim – Nur ein einziger Punkt trennt Handball-Drittligist Northeimer HC (5:7 Zähler/10. Platz) und die HG Oftersheim/Schwetzingen (4:8/13.) vor dem Duell am Sonntag ab 17 Uhr in der heimischen Schuhwallhalle. Die bisherige Bilanz des Gegners: daheim stark, auswärts ohne Zähler! Vielleicht die passende Gelegenheit für die Gastgeber, gegen das Team von Rhein und Neckar das Konto auszugleichen.

Trainer Carsten Barnkothe erwartet ein Duell auf Augenhöhe. „Beide Mannschaften kämpfen um den Klassenerhalt und müssen ihre Heimspiele gewinnen.“ Die Spielgemeinschaft aus Oftersheim und Schwetzingen zwischen Heidelberg und Mannheim war bis 2009 fünf Jahre Mitglied der 2. Liga, stürzte dann bis in die Oberliga ab und agiert seit 2016 wieder in der 3. Liga. Aktuell hadert Trainer Holger Löhr nach einigen Verletzungen mit seinem kleinen Kader. Auch das hat er mit Barnkothe gemein. Doch bei den Schwarz-Gelben deutet sich Entspannung an: Am Feiertag stellte der NHC einen neuen Spieler für den Rückraum vor.

Nach den Verletzungen von Paul Hoppe und Jannes Meyer hat sich der Klub nochmals verstärkt. Jakob Nowak vom Oberligisten Helmstedt-Büddenstedt gehört seit Dienstag zum Kader der Northeimer. Mit 22 Jahren und einem Gardemaß von 1,97 Metern passt Nowak perfekt ins Anforderungsprofil von Barnkothe. „Jakob hat bei den Magdeburg Youngsters viel gelernt. Mit ihm haben wir einen variablen Spieler, der in Abwehr wie in Angriff eingesetzt werden kann.“

Nowak, der nach dem Studium in Magdeburg in Südniedersachsen ein Praktikum absolviert, zog vor wenigen Tagen in eine Göttinger WG und hat bereits mit der Mannschaft trainiert. Ob er schon am Sonntag eingesetzt wird, entscheidet Barnkothe kurzfristig. „Er steht auf jeden Fall im Kader. Wir hatten aber nur wenige Trainingseinheiten. Da müssen wir sehen, wie weit er integriert ist.“

Auch im Zuschauerbereich gibt es Neuigkeiten. War zuletzt oft zu hören, dass es aufgrund der vielen Stammzuschauer zu wenig Sitzplätze gibt, stehen nun direkt neben dem Spielfeld weitere Plätze zur Verfügung. „Die Zuschauer erleben somit Handball hautnah“, sagt NHC-Vorstand Knut Freter. 

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