Partie Samstag ab 19.30 Uhr gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen

Der Northeimer HC reist mutig in die Pfalz

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Im Hinspiel hatte der Northeimer HC mit Philipp Hempel und Paul-Marten Seekamp (rechts) keine Chance. Oftersheim/S. siegte 37:28 am Schuhwall. Samstagabend steigt der zweite Vergleich. 

Northeim – Mit unguten Erinnerungen wird Handball-Drittligist Northeimer HC die lange Reise in die Pfalz zur HG Oftersheim/Schwetzingen antreten. Aber wenn Samstag um 19.30 Uhr der Anpfiff ertönt, will das Team von Trainer Carsten Barnkothe in der Nordstadthalle die 28:37-Heimpleite aus der Hinserie möglichst vergessen machen.

Die Niederlage im Oktober fiel in eine Reihe schlechter Spiele des NHC: Pleiten gegen Bieberau-Modau und Hanau sowie nur ein knapper Sieg gegen Bad Neustadt offenbarten damals Probleme im Abwehrbereich. „Seitdem ist unsere Deckung viel stabiler geworden“, sagt Barnkothe und weist auf die Leistungssteigerung seit der Weihnachtspause hin.

Vor allem in den Anfangsminuten gegen Leipzig und Bad Neustadt überzeugte sein Team mit konzentrierter Deckung und guten Entscheidungen im Angriff. Zudem entlastet das Comeback von Jannes Meyer besonders Malte Wodarz. Viele Gegner hatten sich mittlerweile auf den Rückraumschützen eingestellt und ihn mit offensiver Deckung ausgeschaltet. Dazu kommt Tomislav Buhinicek immer besser ins Team und reißt Lücken, die Jannes Meyer gegen Bad Neustadt mit einem großen Wurfrepertoire nutzte.

Der Tabellenzehnte Oftersheim/Schwetzingen ist für die vielen unterschiedlichen Strategien von Ex-Nationalspieler und Trainer Holger Löhr bekannt. Löhr, der beim TSV Oftersheim seine handballerische Grundschule durchlief und seit 2017 seinen Heimatverein coacht, überrascht oft mit einem siebten Feldspieler und bevorzugt offensive Deckungsvarianten. Das klappt vor allem bei Auswärtsspielen bisher sehr gut: Mit 292 Toren steht Oftersheim auf Platz drei in dieser Statistik. In eigener Halle gab es dagegen nur schwache 251 Treffer – der zweitschlechteste Wert der Liga. Gegen Elbflorenz II setzte es in der Vorwoche mit nur zehn Spielern eine klare 27:32-Niederlage.

Northeims Coach glaubt daher, dass sich seine Mannschaft in der Pfalz gut verkaufen wird. „Der Mittelblock mit Paul-Marten Seekamp und Jakob Nowak steht zur Zeit gut. Wir fahren nicht ohne Chancen dorthin.“

Parallel zum Abstiegskampf vermeldete NHC-Vize Oliver Kirch gute Nachrichten: Tim Gerstmann und Paul Hoppe haben ihre Verträge unabhängig vom Klassenerhalt für die kommende Saison unterschrieben. „In unserer nicht ganz einfachen Situation ist das ein tolles Zeichen für den Verein und das Team“, freut sich Kirch. 

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