21:30-Niederlage gegen Dutenhofen

Der Northeimer HC rutscht in den Tabellenkeller

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Endstation: Tim Gerstmann wird hier von einem Gegenspieler gestoppt. Nach der erneuten Niederlage ist der NHC auf einem Abstiegsplatz angekommen.

Northeim – Es läuft aktuell einfach nicht bei Handball-Drittligist Northeimer HC: Bei der 21:30 (7:11)-Niederlage gegen eine gute, aber nicht übermächtige HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II waren die Schwarz-Gelben am Sonntag lange am Gegner dran. Aber Flüchtigkeitsfehlern im Angriff und eine nachlassende Deckung in der zweiten Halbzeit sorgten für eine deftige Packung.

Offenbar hatte die Nachricht, dass die Stammvereine der HSG Wetzlar im kommenden Jahr keine Drittliga-Mannschaft mehr an den Start schicken wollen, beim NHC-Gegner für einen Motivationsschub gesorgt. Northeim hingegen findet sich nun auf einem Abstiegsplatz wieder und muss sehen, wie man die Krise beendet.

Die Luft wird auf jeden Fall dünn für das Team von Trainer Carsten Barnkothe. War bisher oft die Abwehr der Schwachpunkt, sorgte diesmal der Angriff für Kopfschütteln. Barnkothe hatte seine Crew gut auf den Dutenhofener Angriff eingestellt, dazu kam ein reaktionsschneller Torwart Fabian Ullrich.

Doch die offensive 3:2:1-Abwehr der HSG schaltete den Northeimer Rückraum fast völlig aus. Zudem häuften sich nach dem 4:4 durch Wodarz (9.) die Fehler. Dutenhofen zog mit einem Drei-Tore-Lauf davon. Der NHC berappelte sich, kam mehrfach auf einen Treffer heran, doch gegen die aggressive Abwehr fielen den Schwarz-Gelben zu wenig Lösungen ein, wie der Trainer anschließend feststellte. Das Halbzeitergebnis von 7:11 war Sinnbild für gute Abwehrarbeit, aber auch für viele technische Fehler im Angriff.

Einige fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen zerrissen das Spiel in der zweiten Hälfte. Der NHC lief weiter einem Rückstand hinterher. Auf der ungewohnten Position am Kreis sorgte Seekamp für Lücken für seine Mitspieler. Sören Lange verkürzte Mitte der Halbzeit zum 15:17, doch Dutenhofen schlug zurück, erhöhte auf 20:15 und Trainer Barnkothe setzte zwölf Minuten vor Schluss alles auf eine Karte. Mit einem siebten Feldspieler versuchte er, die Abwehr des HSG aufzureißen. Aber Dutenhofen nutzte das schlechte Passspiel sowie technische Fehler der Gastgeber gnadenlos aus. Drei Tore auf das leere NHC-Tor später lag der NHC mit 18:27 hoffnungslos hinten. Der Rest war Ergebniskosmetik.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth – Schlüter 1, Iliopoulos 4, Lange 3, Seekamp 2, Springer, Hempel, Gerstmann 3, Bode, Nowak, Stöpler 3, Wodarz 3 

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