TSV Vellmar unterliegt dem TuS Griesheim in der Handball-Oberliga mit 32:38

TSV Vellmar: In der Abwehr machtlos

Frust pur: Vellmars neuem Trainer Andreas Paul (rechts), Daniel Brückmann (von links) und Felix Heckmann steht die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Foto: Fischer

Vellmar. Lange Gesichter beim TSV Vellmar, gegen den TuS Griesheim setzte es im achten Heimspiel der Saison der Handball-Oberliga die fünfte Niederlage. Mit 32:38 (16:19) unterlagen die Nordhessen und stehen weiter auf einem Absteigerplatz.

Gerade gegen die Darmstädter Gäste hatte man sich auf Seiten des TSV, der vor 650 Zuschauern ohne die erkrankten Gumula, Danny Körber und Rudolph spielte, etwas ausgerechnet, da man das Hinspiel mit 34:28 gewonnen hatte.

Und bis zum 13:13 in der 23. Spielminute sah es auch durchaus gut aus. Doch danach verfiel man im Angriff in alte Fehler. Bis dahin hatte das Spiel des TSV positive Ansätze. Der Ball wurde lange gespielt und es wurde überlegt und gezielt abgeschlossen. Aber dann war das alles wieder vergessen. Einzelaktionen, Abspielfehler und verworfene Bälle brachten Griesheim besser ins Spiel. Über 17:13 und 18:14 führten die Gäste zur Pause 19:16.

Vellmar ließ die guten Ansätze in den ersten fünf Minuten nach dem Wechsel noch einmal erkennen. Aber es folgte der erneute Einbruch. Vor allem gegen die offensive Abwehr der Darmstädter fand der TSV Vellmar kein Mittel. Und Griesheim setzte sich innerhalb von zehn Minuten von 25:23 auf 30:25 (49.) ab.

Da war das Spiel im Grunde genommen zu Gunsten der Gäste gelaufen. Zumal die Abwehr der Gastgeber einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Immer wieder zeigten sich Löcher, rückte man auseinander statt zusammen oder kam ein Spieler gegen den Griesheimer Akteur zu spät. Torhüter Max Henkel, der mit 15 Paraden eigentlich ein gutes Spiel lieferte, konnte einem da schon leid tun.

„Wir müssen auf die guten ersten zehn oder fünfzehn Minuten aufbauen. Da haben wir alles im Training geübte umgesetzt“, bekannte ein sichtlich niedergeschlagener Keeper.

Trainer Andreas Paul befand, dass er im Spiel zu wenig von dem, was man im Training besprochen hatte, wiedergefunden habe. „Und in der Abwehr haben wir mit keiner Variante das Spiel der Griesheimer unterbinden können“, so Paul.

TSV: Henkel, Becker (n.e.); Stumbaum 13/7, A. Körber, Suton 2, Brückmann (n.e.), Kiebach 3, Kusan (n.e.), Heckmann, Gisbrecht 5, Gribner 2, Petrovszki 7, Kreß (n.e.)

Von Peter Fritschler

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