Oberliga: MT Melsungen II holte beim 23:23 gegen Dutenhofen den ersten Punkt, dabei war noch mehr drin

Achse Schanze-Hruby überragt

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Gab alles und traf achtmal: Melsungens Kreisläufer Petr Hruby. Im Hintergrund MT-Spielmacher Eugen Gisbrecht,

Melsungen. Im ersten Spiel der neuen Saison hat der Aufsteiger MT Melsungen II den ersten Punkt in der Handball-Oberliga geholt. Gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gelang der Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko mit 23:23 (8:12) ein überraschender Teilerfolg.

Die MT erwischte einen guten Start, führte nach vier Minuten schon mit 3:0. Die Abwehr mit dem vorgezogenen Alexander Bärthel stand sicher und Maurice Paske hielt, was dennoch durchkam. Ehe der Faden plötzlich riss und die Gäste mit fünf Treffern am Stück, auch dank zweier Siebenmeter, das Blatt wendeten und ihrerseits mit 6:4 in Führung gingen.

Es waren die Routiniers, die Melsungen zurück ins Spiel brachten. Die Achse mit Mario Schanze und Petr Hruby funktionierte prächtig. Dreimal hintereinander traf der Altinternationale am Kreis zum 8:7 für die Gastgeber (15.). Dann war abermals der Wurm drin. Nicht ein einziger Treffer gelang der MT mehr bis zur Pause, weil zu viele Bälle bereits vor der Abwehr verloren gingen und Gästetorhüter Florian Gümbel einfach nicht mehr zu überwinden war. Maurice Paske im MT-Tor war es zu verdanken, dass sich der Rückstand zur Halbzeit in Grenzen hielt. „Wir haben angefangen wie es abgesprochen war, wurden dann aber zu hektisch“, befand Georgi Sviridenko.

Mit der Hereinnahme von Cornelius Feuring kam nach dem Seitenwechsel neuer Schwung in den Rückraum. Mit vier Treffern war er maßgeblich beteiligt am 17:17-Ausgleich durch Mario Schanze nach 45 Minuten. „Einige Spieler hatte sich durch die hohe Führung wohl zu sicher gefühlt“, mutmaßte Gästetrainer Andreas Klimpke. Und musste mit ansehen, wie die MT, einmal mehr durch die Mittelachse Schanze/Hruby, konsequent dran blieb.

Eugen Gisbrecht holte die Führung zum 21:20 zurück (54.), und nach Schanzes 23:22 in der Schlussminute war auch ein doppelter Punktgewinn der Nordhessen möglich. Den aber Timo Ludwig per Strafwurf zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff verhinderte. • MT: Maurice Paske (14 Paraden / 21 Gegentore), Meyfarth (bei drei Siebenmetern, 0 P. / 2 G.); Kienast, Hruby 8, Gisbrecht 1, Bärthel, M. Kothe, Marius Paske, Schanze 6/2, Feuring 4, Ploch, Lanatowitz, J. Kothe 3, Petersen 1. HSG: Gümbel (20 P. / 23 G.), Scholz (n. e.); J. Wallwaey 3, Pjanic, Lindenstruth 1, L. Wallwaey 6, J. Weber, Schaus 1, Loh 3, T. Weber, Agel, Gohly, Ludwig 8/6, Jung 1. Z: 150, Zeitstrafen 6 Minuten/4, Siebenmeter 3/2 - 7/6.

Von Michael Koch

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