ESG mit viel Selbstvertrauen gegen SVH Kassel

Derby der Handball-Oberliga: Auch auf Köpke kommt’s an

Bereits wieder eine wichtige Stütze im Gensunger Team: Peter Köpke. Foto: Hahn

Gensungen/Kassel. Wenn der Tabellendrittletzte ESG Gensungen/Felsberg am Samstag ab 19.30 Uhr in der Gensunger Kreissporthalle zum Derby der Handball-Oberliga das Schlusslicht SVH Kassel empfängt, dann trifft Peter Köpke auf seinen Ex-Klub.

Dann gibt es für ihn ein Wiedersehen mit den alten Weggefährten Daniel Botte, Max Gribner und Igor Schuldes. Für seine Mannschaft ist es „ein wichtiges Spiel“, für ihn persönlich „ein besonders schönes.“ „Wir werden mit viel Selbstvertrauen an die Aufgabe herangehen“, verspricht der Kreisläufer. Klar, der erste Saisonsieg in Dutenhofen (31:30) hat die Stimmung bei den Edertalern trotz der Nachricht von den Punktabzügen (siehe nebenstehenden Artikel) verbessert. Wozu auch Köpke maßgeblich beigetragen hat. „Er tut unserer Mannschaft gut“, lobt Trainer Arnd Kauffeld den Rückkehrer.

Der Rechtshänder war erst vor einiger Zeit aus Kanada zurückgekehrt. Schon jetzt ist der Allrounder für die Mannschaft fast unverzichtbar. Für die Abwehr, wo er sowohl in einem 6:0- als auch in einem 5:1-System eingesetzt werden kann. Aber auch für den Angriff, wo er auch mal im Rückraum aushelfen kann. „Vom handballerischen ist bei mir alles wie früher, vom physischen her brauche ich noch meine Pausen“, meint Köpke.

Umso besser, dass auch der zuletzt angeschlagene Stephan Untermann zuletzt wieder zum Aufgebot zählte – und sich unter anderem sogleich als guter Siebenmeter-Schütze einbrachte. „Unser Ziel muss es sein, unsere Linie zu finden und uns nicht viele Fehler zu erlauben“, weiß Kauffeld, „dann haben wir gute Chancen, die Partie für uns zu entscheiden.“

Die Harleshäuser sind trotz der Ausfälle von Andrii Doktorovych und Max Görges sowie der angeschlagenen Christian Damm und Gribner nicht zu unterschätzen. Faruk Tataraga bildet mit Gribner die starke rechte Seite der Gäste. Auf der Mitte ergänzen sich Tim Räbiger und Milan Cermak. Zwischen den Pfosten steht mit Pascal Zügler ein früherer Melsunger.

„Die ersten 15 Minuten werden ganz wichtig sein“, sagt SVH-Coach Hazim Prezic, „denn den Start ins Spiel haben wir schon einige Male verschlafen.“ Und sich damit um ein deutlich besseres Ergebnis gebracht. Zumindest gegen Hanau holten die Kasseler einen Punkt.

„Beide Mannschaften haben bislang nicht das abgerufen, was sie eigentlich können“, findet Prezic und ist gespannt auf das „Duell der Enttäuschten.“ Sein Gegenüber Arnd Kauffeld sieht in dieser Partie sogar ein „Schlüsselspiel“.

Zwar muss er auf Sascha Konietzka (Adduktoren- und Schulterprobleme) und – wie bereits berichtet – auf Max Pregler verzichten, dafür dürfte ihm aber Linksaußen Hannes Bauer (leicht angeschlagen) zur Verfügung stehen. Und natürlich Peter Köpke, für den es keine Begegnung wie jede andere ist.

Von Björn Mahr

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