Oberliga: MT II steht Abwehrschlacht gegen Griesheim bevor

Bärthel im Blickpunkt

Ob er wieder die Spitze einer 5:1-Deckung gibt? Alexander Bärthel und Melsungen II sind gegen Griesheim gefordert. Foto: Hahn

Melsungen/Griesheim. Das wird spannend. Wenn die MT Melsungen II in der Handball-Oberliga Hessen gegen den TuS Griesheim antritt (So. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen), schlägt die Stunde der Abwehr-Taktiker.

Auf der einen Seite die Nordhessen mit ihrer bisher überzeugenden 5:1-Variante, in der Alexander Bärthel als vorgezogene Spitze die Wege des gegnerischen Rückraums zumacht. Auf der anderen Seite Griesheims offensive 3:2:1-Deckung, die auf Ballgewinne aus ist und gern ins Gegenstoßspiel geht. Sonntag kann das jedoch ganz anders aussehen.

„Ich war überrascht, beim Videostudium des TuS eine 6:0-Abwehr zu sehen“, gibt Trainer Georgi Sviridenko zu. Und sogar eine funktionierende, wie Lokalrivale Gensungen/Felsberg beim 26:32 vor vier Wochen erfahren musste. Dabei fehlt den Südhessen Abwehrchef Jan Eidemüller (Schulterverletzung). TuS-Trainer Oliver Lücke weiß, dass längst noch nicht alles perfekt klappt und baut vorrangig weiter auf das gewohnte System. Aber mit einer klaren Zielsetzung: die Achse Mario Schanze/Petr Hruby in den Griff zu bekommen. „Das ist der Schlüssel. Wenn wir das schaffen, haben wir eine Chance“, sagt Lücke. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist er nicht unzufrieden, erklärt aber: „Uns fehlt noch ein Punkt, mit dem vorher keiner rechnete, vielleicht schon in Melsungen“.

Die Aussichten sind nicht schlecht, denn ausgerechnet Schanze und Hruby haben in dieser Woche kaum trainieren können. Deshalb stand meist Kleingruppenarbeit auf dem Programm. Und natürlich die Abwehr. „Griesheim spielt sehr variabel und im Positionsangriff viel mit dem Kreisläufer“, weiß Sviridenko. Da würde sich eine defensivere Deckung anbieten, zumal Griesheims einziger Linkshänder Lars Werkmann bis Ende des Jahres ausfällt. Allerdings ist bei der MT der Einsatz von Johannes Golla (Pferdekuss) fraglich, der im Zentrum fehlen würde. Also liegt auch hier der Verbleib beim Gewohnten nahe. Sicher kann sich aber keiner sei. (ko)

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