Handball-Oberliga: Gensungen/Felsberg reist nach Wiesbaden

Bangen um Feuring

Sein Einsatz ist fraglich: Gensungens Cornelius Feuring (am Ball), hier im Spiel gegen Wettenberg. Foto: Hahn

Wiesbaden/Gensungen. Auf in die Landeshauptstadt: Die Handballer der ESG Gensungen/Felsberg sind im ersten Spiel nach der Pause bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden gefordert (Sa. 17.15 Uhr). Und wollen da weitermachen, wo sie mit acht Siegen aus den jüngsten neun Partien aufgehört haben.

„Das ist eine Mannschaft, die begeisterungsfähig ist. Sie hatten zwar einige Abgänge, haben das aber gut gelöst“, sagt ESG-Coach Arnd Kauffeld mit Blick auf den Gegner. Vor allem der Verlust vom treffsicheren Johannes Schuhmacher zu Rivale TuS Dotzheim und Rückraum-Ass Patrick Pareigis zu Drittligist HSG Hanau waren eine große Bürde.

Als Tabellenelfter sind die Südhessen dennoch konkurrenzfähig. Nach zwei Siegen in Serie und einem Remis gegen den TSV Vellmar setzte es für die Mannschaft von Trainer Alexander Müller indes zwei Niederlagen vor der Pause. „Wir müssen die Ruhe bewahren gegen eine stabile Abwehr und im Angriff in die Tiefe kommen“, gibt Kauffeld seinen Schützlingen gegen Spielmacher Pascal Henkelmann, Linksaußen Daniel Seiwert und Kenneth Fuhrig, den Sohn von Ex-Nationalspieler Mike, mit auf den Weg.

Eine besondere Herausforderung wird die Partie für Dave Alscher. Der 23-Jährige ist im Mittelbock und bei der Variante mit zwei Kreisläufern gefordert. Für ihn ist es das erste Spiel, nachdem er seinen Abgang nach der Saison zum TSV Korbach verkündet hat. „Dave hat einen guten Charakter. Das wird er stemmen“, sagt Kauffeld. Und weiß, dass ihm langsam Alternativen ausgehen. Nach einer (kurzen) Vorbereitung mit vielen grippegeschwächten Akteuren.

Neben den Langzeitverletzten Maik Gerhold (Kahnbeinbruch) und Tim Schneider (Kreuzbandriss) droht Jan Pollmer wegen einer Schulterverletzung länger auszufallen. Stark fraglich zumindest für Samstag ist der Einsatz von Cornelius Feuring, der Schmerzen an der Hand hat. (sbs)

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