Oberliga: Bartenwetzern fehlt noch die Stabilität

MT II bangt um Schanze und Hruby

Petr

Melsungen. Aufsteiger MT Melsungen II steht vor seinem Debüt in der Handball-Oberliga Hessen. Und mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II wartet gleich zum Auftakt (Sonntag, 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) ein dicker Brocken.

In der Tat könnte es kaum einen attraktiveren Einstand in die neue Spielklasse geben als das Duell vor eigenem Publikum gegen eine andere Bundesliga-Reserve. Wobei der zweite Anzug der HSG Wetzlar den Vorteil besitzt, bereits in der vergangenen Saison viertklassig gespielt zu haben. Vor einem Jahr war die HSG ein Oberliga-Neuling und startete furios durch. Sechs Spiele ohne Niederlage bei 10:2- Punkten fuhren die Mittelhessen zum Saisonbeginn ein. Am Saisonende landete das Team von Trainer Andreas Klimpke auf dem fünften Platz.

Mit den Brüdern Julian und Lukas Wallwaey als Flügelzange verfügen die Mittelhessen über torgefährliche Außenspieler, die im Gegenstoßspiel von Ballgewinnen einer gern praktizierten 3:2:1-Deckung profitieren. Ebenfalls zu beachten sind der starke Torhüter Florian Gümbel sowie Mittelmann Lukas Loh, der vor mehr als fünf Jahren, noch unter MT-Cheftrainer Michael Roth, sein Erstligadebüt gab. Sein stärkstes Spiel in der Eliteliga machte er damals ausgerechnet beim 32:30-Sieg gegen Melsungen.

Für die Bartenwetzer geht es zunächst einmal darum, in der neuen Klasse Fuß zu fassen. „Für viele Spieler ist das Neuland. Wir müssen erst lernen, mit der Situation umzugehen“, zeigt Sviridenko Verständnis dafür, dass seiner jungen Garde mitunter noch die Stabilität fehlt.

Um die erfahrenen Stützen Mario Schanze und Petr Hruby herum hat sich eine Mannschaft gebildet, die „jung, frisch und willig“ (Sviridenko) ist. Wie frisch, das zeigte sich zuletzt beim 33:27 (17:7) Testspielerfolg gegen den TV Duderstadt, die den Übungsleiter vor allem in der erste Hälfte, auch ohne Schanze und Hruby (Knieprobleme) und gestützt auf einen starken Maurice Paske im Tor, überzeugte. Zum Start gegen Wetzlar hofft der MT-Übungsleiter wieder auf die beiden angeschlagenen Routiniers zurückgreifen zu können. Sonst sind alle fit und bereit für die Saisoneröffnung. (ko) Foto: Kasiewicz

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