Bewährungschance für die Reservisten

Geschwächte ESG Gensungen trifft auf Pohlheim

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Arnd Kauffeld

Gensungen. Cornelius Feuring, Maik Gerhold, Benedikt Hütt, Tim Schneider, Jan Pollmer: Die Liste mit den verletzten Spielern ist lang und prominent, aber Trainer Arnd Kauffeld betont lieber, dass er immerhin noch sieben gesunde Feldspieler hat.

Und sagt vor der Partie der Handball-Oberliga zwischen der ESG Gensungen/Felsberg und der HSG Pohlheim (Sa, 19.30 Uhr Kreissporthalle): „Unsere Situation ist Bürde und Chance zugleich“.

Was der ESG-Coach mit Bürde meint, ist klar, aber worin sieht er die Chance? „Spieler, die normalerweise viel Zeit auf der Auswechselbank verbringen, dürfen nun 60 Minuten durchspielen, merken wie wichtig sie für uns sind und holen sich Selbstvertrauen.“ In der Hoffnung, dass eines Tages, wenn die Verletztenliste kürzer wieder ist, der Wettbewerb um einen Platz in der Stammsieben größer wird.

Jens Dapper hat andere Sorgen, denn dem Trainer der HSG Pohlheim fehlt am Samstag in Gensungen nur Jonas Schleenbecker im rechten Rückraum. Allerdings hadert er mit dem bisherigen Verlauf der Rückrunde und ärgert sich darüber, dass seine Mannschaft nach einigen Niederlagen - ähnlich wie die ESG Gensungen /Felsberg - ins Niemandsland der Tabelle zurückgefallen ist. „Gegen Kleenheim hatten wir Pech, aber dann haben es meine Spieler in einigen Begegnungen an dem nötigen Elan fehlen lassen“, kritisiert Dapper.

Pohlheims Trainer will nicht ausschließen, dass manche Spieler in den vergangenen Wochen motivierter aufgetreten wären, wenn die HSG noch der Oberliga-Spitzengruppe angehören würde. In der Gensunger Kreissporthalle aber soll der Hebel wieder umgelegt werden. Dapper setzt bei diesem Vorhaben auch auf die Wurfkraft von Maximilian Rühl. Der 27-Jährige, der beim Pohlheimer 27:25-Hinspielsieg der erfolgreichste Schütze seiner Mannschaft war, wird im Rückraum von Johannes Träger und Lukas Drommershausen unterstützt.

Beide Trainer wären froh, wenn die anstehende Partie die Klasse des Hinspiels erreichen würde, denn Kauffeld und Dapper sind sich einig: „Das war gehobenes Oberliga-Niveau.“ (geb)

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