Es bleiben zwei Derbys

TSV Vellmar und ESG Gensungen/Felsberg fiebern dem Auftakt entgegen

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Umkämpft: Der Vellmarer Abraham Rochel Icardo (links) wird auch in dieser Saison versuchen, Christoph Koch von der ESG Gensungen/Felsberg den Ball abzujagen.

Kassel. Die Oberliga-Handballer fiebern dem Wochenende entgegen, dann startet die neue Saison. Mit dem TSV Vellmar und der ESG Gensungen/Felsberg sind zwei nordhessische Teams am Start. Wir stellen die Oberliga vor.

Die Liga

Die Oberliga gilt als sehr ausgeglichene Spielklasse, in der sich zudem viele Mannschaften sehr gut kennen. Spannung ist in fast jeder Partie geboten. Dennoch sind fünf Teams der 14 Mannschaften neu. Dazu zählen die Drittliga-Absteiger MSG Umstadt/Habitzheim und TV Kirchzell, die in der vergangenen Saison die beiden letzten Plätze in der Staffel Ost einnahmen. Als Aufsteiger kommen die Landesliga-Meister Hünfelder SV, TV Hüttenberg II und SG Rot-Weiß Babenhausen hinzu.

Die Favoriten

Vor dem Saisonstart gibt es zwei Meisterschaftsfavoriten. Das ist zum einen der letztjährige Vize-Meister HSG Dutenhofen/Müchholzhausen II. Die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar hat im Kader immer mal wieder auch Spieler der ersten Mannschaft. Hoch gehandelt wird auch die MSG Umstadt/Habitzheim, die als Absteiger möglichst schnell wieder zurück in die Dritte Liga will.

Die Derbys

Die Zahl der nordhessischen Derbys hat sich reduziert. Da die MT Melsungen II in der vergangenen Saison aus der Oberliga abstieg, bleiben nur noch die Duelle zwischen den TSV Vellmar und der ESG Gensungen/Felsberg, die dadurch noch brisanter werden. Das Hinspiel findet am 22. Oktober in der Vellmar Großsporthalle statt, das Rückspiel am 3. März in der Gensunger Kreissporthalle.

Die Ziele

Gensungen/Felsberg hat zwar mit dem Abgang von Max Pregler einen Leistungsträger verloren, aber im Kollektiv sieht ESG-Trainer Arnd Kauffeld sein Team stärker als in der vergangenen Saison aufgestellt. Dementsprechend selbstbewusst geht das Team in die Saison. „Es wäre schön, wenn wir uns diesmal in der Spitzengruppe etablieren könnten“, sagt Kauffeld.

Die Vellmarer mussten vor der Saison einen Umbruch bewältigen. Die Leistungsträger Benny Gunkel, Peter Petrovszki, Danny Körber oder Jannik Steiner sind weg. Daher ist für den TSV um Trainer Andreas Paul der Klassenerhalt das Ziel.

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