Handball-Oberliga: Der Blick geht nach vorn

SVH Kassel mit personellen Sorgen gegen Hüttenberg

Im Blickpunkt: Die Torhüter der SVH, hier Pascal Zügler, kassierten im Schnitt bislang fast 32 Gegentore pro Partie. Archivfoto: Fischer 

Kassel. Rund ein Drittel der Saison in der Handball-Oberliga ist gespielt und Aufsteiger SVH Kassel wartet weiter auf den ersten Erfolg. Beim Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des TV Hüttenberg am Samstag, 19 Uhr, soll dieser nun endlich gelingen.

Dabei hat SVH-Trainer Hazim Prezic zwei wichtige Faktoren für die Partie ausgemacht: Den Spielbeginn und die Konstanz seines Teams. „Wir sind immer gut vorbereitet aber verpennen immer wieder den Start eines Spiels“, sagt der Harleshäuser Übungsleiter. So war es auch in der Vorowche, als die SVH im wichtigen Duell beim Vorletzten aus Gensungen nach sieben Minuten schon mit 0:5 zurück lag. „Wenn wir es schaffen, nicht hoch zurückzuliegen, ist für uns auch mal eine Überraschung drinnen“, erklärt Prezic.

Allerdings macht auch die Konstanz im Spielverlauf den Harleshäsuern zu schaffen. Auch hier dient die Partie in Gensungen als gutes Beispiel. Nachdem sich die SVH auf 15:18 heran gekämpft hatte, reichte eine fünfminütige Auszeit, um den Rückstand auf acht Tore zu vergrößern. „Seit dem zweiten Spieltag ist da bei uns der Wurm drinnen. Wir müssen einfach mal 60 Minuten konstant spielen“, fordert Prezic.

Probleme haben die Harleshäuser allerdings auch auf der Personalabene. Mit Andreii Doktorovych und Maximilian Görges fallen zwei Rückraumspieler lange aus, Milan Cermak und Tim Konermann konnten unter der Woche wegen einer Grippe nicht trainieren – ihr Einsatz am Samstag ist fraglich. Neuzugänge sind aber erstmal nicht in Sicht. „Unsere Möglichkeiten sind begrenzt“, sagt Prezic.

Trotz der Rückschläge bleibt Prezic aber optimistisch: „Wir dürfen nicht in eine Schockstarre verfallen und müssen den Blick nach vorne richten.“

Da könnten die Hüttenberger ein geeigneter Gegner sein. Erst drei Mal haben die Südhessen in der Saison gewonnen, zuletzt gab es zwei Niederlagen in Serie. „Hüttenberg hat bislang auch einige Probleme und wir werden unser Bestes geben, das auszunutzen.“ (msf)

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