Oberliga: Schwerer Auftakt für Kauffeld-Team

ESG braucht mehr als das normale Pensum

Jens

Gensungen. Aus Erfahrung klug werden, ist auch im Sport eine notwendige Voraussetzung, um Erfolg zu haben. Also haben die Handballer der ESG Gensungen/Felsberg durchaus den kapitalen Saisonfehlstart der letzten Saison (0:12-Punkte), der ihre gesamte Oberliga-Spielzeit trübte, im Hinterkopf, wenn sie morgen bei der HSG Kahl/Kleinostheim (Sa. 20 Uhr Maingauhalle) einen neuen Anlauf nehmen.

„Ein Sieg zu Beginn könnte uns einen richtigen Schub verleihen“, weiß ESG-Kapitän Wiegräfe. Aber auch, „dass in Kleinostheim eine besondere Leistung nötig ist, um dort zu bestehen.“

Dazu scheint seine Mannschaft bereit. „Sie brennt darauf, dass es endlich losgeht“, sagt Trainer Kauffeld, der zum Saisonstart auf Hannes Bauer (verletzt) und Jan Hendrik Walther (Urlaub) verzichten muss. Also dürften die Neuzugänge Christoph Koch, Marvin Gabriel, Franco Rossel, Jan Pollmer und Sven Vogel allesamt ihren Einstand feiern. Jens Wiegräfe sieht sie „gut integriert“, so dass die Mannschaft an „Qualität und Erfahrung“ gewonnen habe.

Die HSG muss dagegen laut Trainer Frantisek Fabian „erstmal kleine Brötchen backen.“ Der Grund: ein personeller Schnitt und eine Verjüngung des Teams. Von der Stammsieben der letzten Saison sind nur noch die Rückraumspieler Wienand und Berberich, Kreisläufer Geist sowie Spielmacher Ludwig übrig, der zudem verletzt ist. Die neue Flügelzange bilden mit Benedikt Gündling (2. Mannschaft) und Antonio Schellbacher (Junioren TV Großwallstadt) zwei absolute Oberliga-Neulinge, als Nummer eins im Tor löst Tobias Burdack aus der 2. Mannschaft der HSG den starken Andreas Wieser ab.

Immerhin: Für den rechten Rückraum konnte kurzfristig noch der luxemburgische Nationalspieler Yannick Bardina vom Oberliga-Absteiger TV Lohr verpflichtet werden. Nicht nur deshalb weiß Arnd Kauffeld, „dass das hier ein ganz schweres Ding für uns wird.“ Also sei „mehr als das normale Pensum“ gefragt. Die schlechten Erfahrungen der letzten Saison, als Kahl/Kleinostheim zu den Nutznießern der Gensunger Startprobleme zählte, sollten dabei seinen Schützlingen durchaus als „Warnung“ dienen. Und als Möglichkeit, es diesmal besser, viel besser zu machen. (ohm) Foto: nh

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