Gensungen beim Aufsteiger Wettenberg gefordert

Derbysieg für die ESG nachhaltig?

gensungen. Kein Frage, es gibt solche und solche Siege. Das 28:21 über den Nachbarn MT Melsungen II tat dem heimischen Handball-Oberligisten nach Auskunft ihres Aufbauspielers Benedikt Hütt „unheimlich gut“. Ob der umjubelte Derbyerfolg auch nachhaltig ist, wird sich im kommenden Auswärtsspiel bei der HSG Wettenberg (Sa. 20 Uhr) zeigen.

Eine Aufgabe, die Max Pregler durchaus zuversichtlich angeht. Denn: „Wir sind wieder in der Spur“, meint der Rückraummann der Edertaler. Warnt aber gleichzeitig davor, „uns zu sehr unter Druck zu setzen.“ Wie in Griesheim, was prompt daneben ging. „Ich hoffe, wir haben aus dieser Niederlage gelernt“, sagt Arnd Kauffeld, zumal der Aufsteiger alles andere als Laufkundschaft ist.

Der ESG-Coach warnt insbesondere vor der starken Aufbaureihe der Wettenberger: „Die haben gute Auslösehandlungen, denen fällt immer etwas ein.“ Gemeint sind u.a. der torgefährliche Mittelmann Dragan Nenad sowie die Halben Lukas Becker und Sascha Puhl. Allesamt Aufstiegshelden, während sich am Kreis mit Philipp Schneider (aus Gelnhausen) und auf Rechtsaußen mit Tobias Henkel (vom TV Hüttenberg) zwei oberligaerfahrene Spieler in der Stammsieben etabliert haben. Jonas Schleenbecker (ebenfalls vom TVH) ist dran.

Mit 4:4-Punkten liegt die HSG nach vier Spielen durchaus im Soll, auch wenn Trainer Martin Saul mit der letzten 26:33-Pleite bei der TSG Münster hadert: „Da sind wir nicht an unsere Leistungsgrene gegangen.“ Also hofft er gegen die Edertaler auf eine „Reaktion“, was für den 45-jährigen gebürtigen Wanfrieder allerdings nichts daran ändert, „dass Gensungen der klare Favorit ist.“ Nun, das waren sie in Griesheim auch - allerdings vor dem überzeugenden Sieg im Nachbarduell. Danach wird sich zeigen, ob dieser wirklich, wie Trainer Kauffeld glaubt, „das Vertrauen in die eigene Qualität gesteigert hat.“ (ohm)

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