Oberliga: ESG-Angriff cool und treffsicher – Rossel überragt

Dritter Auswärtssieg

Franco

Kelkheim. Genau so hört sich ein rundweg glücklicher Sieger an. „Das Ding haben wir richtig gut runter gespielt“, schwärmte Franco Rossel. „Das Ding“ war ein 29:26 (11:11)-Auswärtserfolg seiner Mannschaft bei der zuletzt erstarkten TSG Münster, zu dem der Rückraumspieler der ESG Gensungen/Felsberg selbst neun Treffer beitrug. So kommt es am Samstag zum Spitzenspiel des heimischen Handball-Oberligisten gegen Tabellenführer Kleenheim.

Für das sich die Edertaler mit dem dritten Auswärtssieg der laufenden Saison empfahlen. Alles andere als eine Selbstverständlichkeit, war doch im Abschlusstraining mit Vince Schmidt (Knieverletzung) bereits die dritte Option für den rechten Rückraum ausgefallen. Und die TSG mit (nicht immer) gesunder Härte den Edertalern sofort den Schneid abkaufen wollte. Von einem „harten Einstieg“ sprach daher Trainer Kauffeld, aber auch davon, „dass wir stets die Ruhe bewahrt haben.“ Etwa nach einem 7:10 Rückstand nach 26 Minuten, als die ESG-Deckung Kreisläufer Holger Kruse - mit seien Treffern bester Schütze seiner Mannschaft - nicht in den Griff bekam. Sich dann aber besser auf dessen Durchbrüche sowie die Rückraumachse Scharz/Drieß einstellte. Die Folge: Trotz zwischenzeitlicher Unterzahl sorgten Benedikt Hütt, Christoph Koch und Torjäger Rossel zur Pause für den 11:11-Ausgleich.

Überhaupt wusste der ESG-Angriff dank eines erneut überzeugenden Spielmachers Hütt zu überzeugen. Mit zwei Kreisläufern wurde das personelle Handicap auf der rechten Seite kompensiert und der Rückraum leistete sich kaum einen Fehlwurf. Zudem trafen Marc Lauterbach und Maik Gerhold geistesgegenwärtig ins leere Tor, als die Gastgeber ihre Unterzahl mit einem zusätzlichen Feldspieler auszugleichen suchten.

Die Entscheidung fiel, als Franco Rossel und Jan Hendrik Otto Drieß‘ Ausgleich zum 25:25 mit zwei Treffern in Folge beantworteten. Und Gensungens glücklicher Halblinker mit seinem letzten Tor 44 Sekunden vor Schluss alles klar machte. •ESG: Lauterbach, Mügge; Bauer 1, Rossel 9, Gerhold 1, Alscher, Hütt 7, Otto 5/4, Rohde 1, Koch 4, Walther, Pollmer. SR: Parlak/Schmidt. Z: 300. Zeitstrafen: 10:12-Minuten. Siebenmeter: 1/1:4/4. (ohm)

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