Handball-Oberliga: MT II peilt im letzten Heimspiel gegen Kahl/Kleinostheim den sechsten Saisonsieg an

Duell im Zeichen des Abschieds

Letzter Heimauftritt in der Bundesliga-Reserve: Kreisläufer Petr Hruby, der in der nächsten Saison seine Tore für die MT Melsungen III werfen wird. Am Samstag ist seine Torgefährlichkeit gegen Kahl/Kleinostheim gefragt. Foto: Hahn

Melsungen. Es gibt Spiele, deren sportlicher Wert eher unbedeutend ist. Oder zumindest in den Hintergrund tritt. Wie das Kellerduell der Handball-Oberliga zwischen der MT Melsungen II und der HSG Kahl-Kleinostheim (Sa. 17.30 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen).

Zum einen sind beide Teams bereits abgestiegen, zum andern feiern gleich acht Spieler der Bundesliga-Reserve (Marian Mügge, Magnus Rulff, Matthias Kienast, Merlin Kothe, Cornelius Feuring, Mark Petersen und voraussichtlich Dimitri Ignatov sowie Fin Backs) angesichts des letzten Heimspiels der Saison ihren (vorläufigen) Abschied vom Melsunger Publikum. Zudem will Petr Hruby in der kommenden Spielzeit kürzer treten und wird sich der dritten Mannschaft in der Bezirksliga A anschließen. Noch ungeklärt ist die Zukunft von Maurice Paske. „Wir stehen vor einem Neuanfang“, weiß Trainer Georgi Sviridenko, der weiterhin nur auf Fabian Meyfarth, Alexander Bärthel, Christian Damm und Eugen Gisbrecht bauen kann. Dazu kommt Max Pregler als bisher einziger Neuzugang.

Kontinuität ist dagegen beim Gast angesagt. „Wir bleiben zusammen“, bestätigt Trainer Martin Coor. Und meint damit auch Linkshänder Yannick Bardina, dessen langfristiger Ausfall die HSG in der laufenden Saison hart getroffen hat.

Ein weiterer Grund für den Abstieg: das Torwartproblem der Unterfranken, das in der kommenden Saison durch die Verpflichtung von Dennis Weil vom Landesligisten Rosdorf gelöst werden soll. Wie die Bundesliga-Reserve peilt Kahl/Kleinostheim damit den sofortigen Wiederaufstieg an. Und in Melsungen ein „anständiges Ergebnis“, während sich die Bartenwetzer in Bestbesetzung laut Sviridenko noch mal „Gas geben“ wollen.

Und dabei den sechsten Saisonsieg im Hinterkopf haben. Selbst wenn der am drittletzten Tabellenplatz nichts mehr ändert. Aber immerhin für einen würdigen Abschied der scheidenden Spieler sorgen würde. (ohm)

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