Handball: Vellmar und Dittershausen stehen unter Druck – Abstiegskampf geht in die letzte Runde

Echte Endspiele zum Abschluss

Auf ihn wird es unter anderen ankommen: Dittershausens Tim Poppenhäger war gegen Rotenburg mit zwölf Toren der Garant für den Sieg. Foto: Fischer

Kassel. Saisonfinale in der Oberliga und Landesliga – und für die Handballer des TSV Vellmar und der TSG Dittershausen geht es um den Klassenerhalt. Beide Mannschaften haben zum Abschluss echte Endspiele vor der Brust. Der Oberligist ist heute ab 18 Uhr zu Gast bei Kahl/Kleinostheim. Der Landesligist reist am Sonntag nach Alsfeld. Was vor dem letzten Spieltag zu beachten ist:

TSV Vellmar

• Ausgangslage: Nach der Heimniederlage zuletzt gegen Offenbach muss der TSV Vellmar jetzt im Auswärtsspiel bei Kahl/Kleinostheim punkten, um zumindest den zehnten Platz abzusichern. TSV-Trainer Andreas Paul baut darauf, dass „alle Teams in der Liga bis zur letzten Minute fair spielen und in ihren Partien alles geben, um zu gewinnen“. Nach der aktuellen Tabellensituation hieße das, dass Dotzheim und Münster wohl Niederlagen kassieren müssten. „Aber danach wollen wir nicht schauen“, sagt Paul. „Wir haben unter der Woche im Training die Köpfe frei gemacht, die Niederlage gegen Offenbach analysiert, abgehakt und blicken jetzt zuversichtlich nach vorn.“

• Zahlenspielerei: Bei vier Absteigern sind bereits Griesheim, Kahl/Kleinostheim und die MT Melsungen nach unten weg. Dazu kommt dann Dotzheim, Vellmar (beide 22:28) oder Münster (23:27). Bei Punktgleichheit zwischen diesen Teams liegt der TSV Vellmar ob des direkten Vergleichs vorn. Einen fünften Absteiger gibt es, wenn der TV Gelnhausen die dritte Liga Ost verlassen muss. Die Südhessen haben noch zwei Spiele und stehen derzeit vier Punkte vor einem Abstiegsplatz.

• Personal: Auf jeden Fall ausfallen werden die verletzten Niklas Becker und Benny Gunkel. Danny Körber hat erstmals wieder trainiert, bei ihm muss man sehen, ob er eingesetzt werden kann.

TSG Dittershausen

• Ausgangslage: Um den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher zu bringen, wäre im Duell gegen den TV Alsfeld ein Sieg der TSG Dittershausen vonnöten. Noch steht nicht fest, ob nun drei oder vier Mannschaften absteigen. Tatsache ist aber, dass die Dittershäuser neues Selbstvertrauen getankt haben. Nach elf sieglosen Spielen feierte die Mannschaft von Trainer Artur Mikolajczyk am vergangenen Wochenende einen ganz wichtigen Erfolg gegen Rotenburg.

• Zahlenspielerei: Ob letztlich drei oder vier Teams den Gang in die Bezirksoberliga antreten müssen, hängt von dem Ergebnis des TSV Vellmar in der Oberliga ab. Sollte der TSV gewinnen, bleibt es bei drei Absteigern. Wenn Vellmar durch eine Niederlage aber doch noch auf einen Abstiegsplatz rutschen sollte, wären es vier Teams, die kommende Saison in der Bezirksoberliga spielen.

• Personal: Auf die Langzeitverletzten Lukas Reinbold und Jannik Braun muss TSG-Trainer Mikolajczyk definitiv verzichten.

Von Peter Fritschler und Raphael Wieloch

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