Oberliga: ESG in Münster lange gleichwertig

Einbruch kostet Erfolgserlebnis

Kevin

Münster. Mit einer 31:34 (17:19)-Niederlage im Gepäck kehrte die ESG Gensungen/Felsberg von ihrem Gastspiel bei der TSG Münster zurück. Das zweite Spiel des Handball-Oberligisten ohne Punkte war dennoch keine Enttäuschung für Trainer Arnd Kauffeld: „Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, die eine kämpferisch geschlossene Leistung abgeliefert und sich bis zuletzt reingehängt hat.“

Der ESG-Coach war ohne seine beiden verletzten Spielmacher Hütt und Untermann gezwungen zu improvisieren, schien aber in Kevin Trogisch zunächst eine Lösung gefunden zu haben In einem spannenden, abwechslungsreichen Spiel mit einigen Führungswechseln konnte sich lange Zeit kein Team absetzen. Bis zum 15:15 (25.) agierten die beiden Kontrahenten absolut auf Augenhöhe. Erst kurz vor der Pause schafften es die Hausherren sich über ihre Rückraum-Achse Milan Stancic (4 Tore) und Julian Schuster (6), leicht abzusetzen.

Ein Trend, der sich nach dem Seitenwechsel fortsetzte, obwohl der nach etwa 20 Minuten eingewechselte Stephan Wicke im Tor „seine Sache ordentlich machte“ (Kauffeld). Ein Manko blieb jedoch bestehen: Über die Halbpositionen hatte Münster Vorteile, und die führten nach 40 Minuten zu einer 25:21-Führung der Südhessen.

Kein Ruhekissen, denn mit dem Wechsel von Marc Lauterbach ins Tor kam die Gensunger Sicherheit zurück. Weil sich die TSG mittlerweile auf Linkshänder Trogisch als Regisseur eingestellt hatte, übernahm Max Pregler auf der Mitte. Und bildete fortan mit Felix Rehberg am Kreis eine äußerst effektive Achse. Innerhalb weniger Minuten war die Partie mit einem 6:1-Lauf abermals gedreht (26:27, 48.).

Münster reagierte, stellte um auf eine offensivere 5:1-Deckung und hatte Erfolg damit. Das ESG-Angriffsspiel kam ins Stocken und die Gastgeber zogen auf 32:28 davon (55.). „Unsere Abwehr war nicht präsent genug und wir haben zu viele Zweikämpfe verloren“, begründete Kauffeld den Einbruch. Der auch mit dem Einsatz eines siebten Feldspielers in der verbleibenden Spielzeit schließlich nicht mehr wett zu machen war. •Gensungen/Felsberg: Lauterbach, Wicke – Bauer 2/1, Balke, Rehberg 6, Trogisch 5, Wrzosek, Pregler 11/6, Wiegräfe 3, Schneider 1, Köpke, Walther 3. (ko) Foto: Kasiewicz

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