Der TSV Vellmar unterliegt der TSG Münster mit 24:26

Eine bittere Niederlage

Zug zum Ziel: Vellmars Felix Heckmann (links) versucht, sich hier gegen Münsters Bastian Dobhan durchzusetzen. Foto: Fischer

vellmar. Weiter auf einem Abstiegsplatz der Tabelle der Handball-Oberliga steht der TSV Vellmar nach der 24:26 (12:11)-Niederlage gegen die TSG Münster.

„Das ist bitter“, befand Vellmars Manager Martin Ziegener nach der Partie. „Eine unnötige Niederlage, wir haben im Angriff zu wenig gezeigt.“ Er war damit einer Meinung mit Rückraumspieler Eugen Gisbrecht. Der sprach von einem verpennten Start und davon, dass man zu wenig eigene Chancen kreiert habe.

In der Tat lag das Problem der Vellmarer im Angriff. Zum einen ließ man Einwurfmöglichkeiten liegen, zum anderen fehlten die durchdachten Spielzüge. Immer wieder wurde zu früh und als Einzelaktion abgeschlossen.

An der kämpferischen Einstellung des TSV lag es nicht. Nach Rückständen von 1:5 und 2:6 kam Vellmar langsam in Fahrt. Aus einem 6:9 (22.) machte man so bis zur 28. Minute ein 11:9 und zur Halbzeit stand es 12:11.

Auch nach der Pause führte Vellmar immer knapp, überzeugte in der Abwehr und nutzt seine Chancen im Angriff. Doch nach dem 19:19 (50.) der Gäste war der Faden wieder gerissen. Vor 400 Zuschauern verfiel man in alte Fehler und musste Münster den knappen Sieg überlassen.

Hadern durften die Vellmarer durchaus mit den Entscheidungen der Schiedsrichter, die kleinlich pfiffen und meist den Gästen zugeneigt waren.

TSV-Trainer Gunnar Kliesch war nach der Niederlage „sehr enttäuscht.“ Man habe trotz Kranker und Verletzter gut im Training gearbeitet. „Aber uns fehlen im Rückraum die Alternativen. Mit dem Einsatz von Peter Petrovszki, der einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel hat, sind wir ein großes Risiko eingegangen.“ TSV: Gumula (1.-18., 38.-60.), Henkel (19.-37., 58./7m); Kunz (n.e.), Stumbaum 10/6, Kusan, A. Körber 1 (48. Rot nach 3 x 2 Minuten), Suton, Brückmann (n.e.), Kiebach 2, Heckmann 1, Gisbrecht 5, Gribner, Petrovszki 4, D. Körber 1

Von Peter Fritschler

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