Oberliga: Bauer musste im Rückraum ran

ESG-Rumpfteam hält lange mit

Hannes

Wiesbaden. Das kommt auch selten vor. Trotz der 27:32 (15:19)-Niederlage in Wiesbaden zeigte sich Trainer Arnd Kauffeld vom Handball-Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg versöhnlich.

„Ich kann schlecht verlieren. Nur heute kann ich meinem Team gar keinen Vorwurf machen“, sagte der Übungsleiter. Denn die Edertaler pfeifen buchstäblich aus dem letzten Loch. Bei Max Pregler reichte es nur zu einem Kurzeinsatz, Sven Vogel wurde nur für die Siebenmeter eingewechselt und der angeschlagene Benny Hütt fuhr gar nicht erst mit in die Landeshauptstadt. Da auch Jens Wiegräfe und Franco Rossel weiter fehlten, sahen sich Jan Pollmer und Hannes Bauer im Rückraum auf Halblinks wieder. „Das haben die beiden ziemlich gut gelöst, nur hatte Pollmer leider etwas Wurfpech“, beobachtete Kauffeld.

Trotz der Notaufstellung im Rückraum hielt sein Team die Partie lange offen. Was auch an Jannis Balke lag, der als zweiter Kreisläufer und im Mittelblock zusammen mit Christoph Koch einen guten Part ablieferte. Denn normalerweise gehört Balke zu den Leistungsträgern der Bezirksoberliga-Mannschaft. Erst gegen Ende der ersten Hälfte setzte sich der Drittliga-Absteiger etwas ab – und baute den Vorsprung in der zweiten Hälfte auf acht Tore aus. Überragend: Torjäger Johannes Schuhmacher, der 14 Mal traf.

Trotzdem: Die ESG gab nicht auf, kämpfte, stabilisierte sich im Abwehrverbund und stand beim 25:24 (50.) kurz vor dem Ausgleich. Eine unglückliche Zeitstrafe gegen Bauer nutzte der Gastgeber aber gnadenlos aus und zog wieder davon. Aber auch da hätte die ESG noch einmal herankommen können, vergab in dieser Phase allerdings vier Gegenstöße.

„Die Niederlage fiel etwas zu hoch aus. Für die nächsten Partien ist mir aber nicht bange“, bilanzierte Kauffeld. • Gensungen/Felsberg: Lauterbach, Wicke - Bauer 1, Balke 3, Vogel 3/3, Pregler 2/2, Gabriel 5, Schneider 6, Koch 5, Habenicht, Walther 2, Pollmer. (dts) Foto: nh

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