Oberliga: Erneut alle Optionen für Sviridenko

MT II ist vor der Flügelzange gewarnt

Eugen

Kleenheim. Das ist noch einmal eine Herausforderung: Im letzten Spiel des Jahres muss die MT Melsungen II zur stark einzuschätzenden HSG Kleenheim (Sa. 20 Uhr, Weidig-Halle Oberkleen), die als Tabellensiebter allerdings nur einen Punkt vor dem Neuling rangiert.

„Wir wollen uns mit einem guten Gefühl in die Pause verabschieden. Dafür dürfen wir uns aber nicht so präsentierten wie in der Anfangsphase zuletzt gegen Bruchköbel“, weiß Eugen Gisbrecht. Denn gegen den Tabellenzweiten SG lag die MT nach 20 Minuten mit 5:14 zurück - ehe es besser wurde, nachdem der Spielmacher, Mario Schanze und Petry Hruby auf die Bank gesetzt wurden.

Ausgerechnet drei der Erfahrensten also, wofür der 26-Jährige vollstes Verständnis hat. „Natürlich will ich immer spielen, aber beim Blick auf die Anzeigetafel wusste ich, dass der Trainer was tun muss.“ Eine zweite Reihe gibt’s derzeit ohnehin nicht. Vielmehr den Luxus, dass Coach Georgi Sviridenko weiterhin keine Ausfälle zu beklagen hat und erneut wieder vier von 18 Akteuren streichen muss, weil er die A-Jugendlichen wie Johannes Golla und Florian Weiß dabei hat.

Die Marschrichtung für die Gäste, die bislang nur zwei ihrer 13 Zähler in der Fremde geholt haben, ist klar: „Wir müssen mehr Laufbereitschaft zeigen“, nimmt Gisbrecht sich und seine Kollegen in die Pflicht. Denn Kleenheim verfügt mit Rechtsaußen David Straßheim (56 Treffer) und seinem Pendant Tim Spengler (55) über die wohl stärkste Flügelzange der Liga. Das weiß Nachbar ESG Gensungen/Felsberg nur zu gut, der vor vier Wochen mit 26:31 in Oberkleen unterlag. Straßheim (8) und Spengler (5) gaben dabei den Ton an. Eingesetzt wird das Duo gern per Tempogegenstoß von Torwart Tim Spengler, dessen langen Bälle berüchtigt sind.

Für Sviridenko ist das längst nicht alles: „Die sind sehr vielseitig im Angriff, haben eine kompakte 6:0-Abwehr und haben schon gegen ganz starke Mannschaften gewonnen.“ Das verbindet den kommenden Melsunger Gegner mit dem letzten. (sbs) Foto: Hahn

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