Oberliga: MT-Linkshänder wieder einsatzbereit

Gäste setzen auf einen Luxemburger

Cornelius

Melsungen. Trotz der ersten Saisonniederlage liegt die MT Melsungen II in der Handball-Oberliga Hessen vor dem Heimspiel gegen die HSG Kahl/Kleinostheim (Samstag, 19.30 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) weiter im Soll. Gegen das derzeitige Schlusslicht könnte die positive Bilanz ausgebaut werden.

Aber: „Meine Mannschaft muss wissen, dass dieser Stand nicht den Tatsachen entspricht“, mahnt MT-Trainer Georgi Sviridenko zur Vorsicht. Denn anders als die Bartenwetzer gehören die Südhessen zu den bereits etablierten Oberligisten. Über mehrere Jahre rangierte die HSG sogar konstant im oberen Drittel.

Im Sommer kam der große Umbruch mit acht neuen Spielern. Der Saisonauftakt ist mit vier Niederlagen danebengegangen. „Das ist auch psychisch ein großes Problem. Mit einer solchen Situation ist die Mannschaft nicht gewohnt umzugehen“, sagt Frantisek Fabian. Dem Trainer macht zu schaffen, dass sowohl gegen Gensungen/Felsberg als auch in Hanau Führungen in den letzten zehn Minuten aus der Hand gegeben wurden: „Meine junge Mannschaft hat noch nicht die Stabilität, die in der Oberliga verlangt wird.“

Erschwert wird seine Arbeit immer wieder durch Ausfälle wichtiger Spieler. Bauen kann er auf den luxemburgischen Nationalspieler Yannick Bardina (27 Tore in vier Spielen). „Ein klasse Linkshänder mit großem Potential, von dessen Qualitäten ich voll überzeugt bin“, urteilt er über seine Entdeckung.

Auch Melsungens Trainer Georgi Sviridenko hatte in den vergangenen Wochen mit Ausfällen zu kämpfen. Weh tat der zwischenzeitliche Mangel an Linkshändern. Mark Petersen verletzte sich ebenso wie Jannis Kothe, Cornelius Feuring fehlte aus schulischen Gründen. Gegen die HSG dürften alle wieder einsatzbereit sein, wenn auch Petersen (Muskelverletzung) und Kothe (Außenbanddehnung und Knieprellung) noch nicht wieder bei hundert Prozent sind. Zu bemängeln war bei der Niederlage beim Lokalrivalen die Einstellung. „Wir waren in der Abwehr zu wenig aggressiv“, mahnte er an. (ko) Foto: Hahn

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