Oberliga: Spitzenreiter Bruchköbel souverän beim 32:28

Gensungen enttäuscht

Gensungens bester Torschütze: Sven Vogel, der mit der ESG dennoch klar verlor. Foto: Hahn

Gensungen. Ein niedergeschlagener Trainer, frustrierte Spieler, enttäuschte 400 Fans: Die ESG Gensungen/Felsberg ist nach der 28:32 (13:14)-Niederlage gegen Spitzenreiter SG Bruchköbel im Niemandsland der Handball-Oberliga angekommen.

„Ich möchte nicht den Rundumschlag machen. Aber der Gegner war uns in allen Belangen überlegen“, sagte ESG-Coach Arnd Kauffeld, dessen Team von der ersten Minute an in Rückstand lag und leicht höher hätte verlieren können. Bis zur Pause sah es vom Spielstand her noch ordentlich aus, weil Sven Vogel all seine fünf Versuche in Tore ummünzte.

Danach waren der starke Torwart Iteb Bouali, der Mittelblock mit dem überragenden Jannik Hoffmann (8 Tore) und Michael Nath (5) sowie Spielmacher Tega Nuez Ramos (6/4) nicht zu bremsen. Ganz bitter: Selbst in 7:3-Überzahl (kein Schreibfehler) in der 43. Minute gelang der ESG keine Wende mehr, nachdem die SG zuvor auf 26:21 durch einen 5:0-Lauf in fünf Minuten enteilt war. Danach schwanden die Kräfte der Gastgeber zusehends. Erst recht, als Jens Wiegräfe (49.) eine Rote Karte (ohne Bericht) sah und Christoph Koch seine dritte Zeitstrafe kassiert hatte (58.). Tore ESG: Bauer 3, Rossel 2, Vogel 8/2, Koch 4, Gabriel 6, Wiegräfe 1, Schneider 3, Walther 1. (sbs)

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