Oberliga: Eine Woche vor dem Derby peilt ESG dritten Saisonsieg an – noch spielerische Fragezeichen

Gensungen als Favorit nach Griesheim

Marc

Gensungen. Keine Frage, das nahende Derby wirft seine Schatten voraus. Damit die ESG Gensungen/Felsberg trotzdem beim TuS Griesheim (So. 17.15 Uhr) die Zügel nicht schleifen lässt, lautet das Ziel beim heimischen Handball-Oberligisten, den Nachbarn MT Melsungen II eine Woche später mit weiter Weste in Empfang zu nehmen. „Wir wollen den dritten Saisonsieg“, bestätigt Trainer Kauffeld. Und nimmt damit die Favoritenrolle in Kauf.

Durchaus im Einklang mit seinem Kollegen Oliver Lücke, für den seine junge Mannschaft „klarer Außenseiter“ ist. Eine Rollenverteilung, aus der der TuS-Coach durchaus Hoffnung schöpft: „So können wir völlig befreit aufspielen.“

Anders als in den ersten beiden (verlorenen) Begegnungen, in denen sich Griesheim durchaus etwas ausgerechnet hatte. Angesichts einer starken Rückrunde in der letzten Saison, als der Aufsteiger von 2014 den Klassenerhalt vorzeitig perfekt machte. „Diese Erfahrungen wollten wir eigentlich umsetzen“, bekennt Lücke. Dabei hat sich seine Mannschaft nur auf zwei Positionen geändert. Im Tor bildet Simon Bär (von der SG Egelsbach) ein Gespann mit Lukas Kolligs und im rechten Rückraum ersetzt Gerrit Kupzog (von HG Rosdorf-Grone) den verletzten Lars Werkmann. Leistungsträger wie die Gebrüder Rinschen oder Kreisläufer Benjamin von Stein bilden also weiterhin das Gerüst der Mannschaft, die wie in der letzten Spielzeit auf eine höchst offensive 3:2:1-Deckung setzt.

Die ESG reist zwar mit zwei Siegen im Gepäck, aber auch mit einigen Fragezeichen hinsichtlich des eigenen Leistungsvermögens. „Wir sind noch in der Findungsphase“, erklärt Arnd Kauffeld, was besonders für seinen Rückraum gilt. Dort ist eigentlich bisher nur Regisseur Marvin Gabriel gesetzt, Dreh- und Angelpunkt des Edertaler Angriffsspiels.

Reichlich Luft nach oben gibt es auch bei den Torleuten. Speziell Marc Lauterbach scheint verunsichert, hielt bei seiner Einwechslung gegen Hanau keinen Ball. Es gibt also neben dem Derby durchaus noch weitere Gründe, den Gegner auf keinem Fall zu unterschätzen. (ohm) Foto: Archiv/nh

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