ESG Gensungen Spieler Walther: "Wir haben noch einiges vor"

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Jan-Hendrik Walther

Gensungen. Ein Sieg im Handball hat zunächst einmal zwei Punkte auf der Habenseite zur Folge. Kann aber auch noch eine Fernwirkung entfachen.

„Es war wichtig, dass wir gegen Pohlheim nochmal so zurück gekommen sind“, sagte Jan-Hendrik Walther, Rechtsaußen der ESG Gensungen/Felsberg, über das 31:28 gegen Aufstiegsanwärter HSG Pohlheim. Und: „Damit haben wir unseren Fans gezeigt, dass wir in dieser Saison noch etwas vorhaben.“ Schon am kommenden Spieltag bei Tabellenführer Bruchköbel (So. 18 Uhr), um im Titelkampf der Oberliga weiterhin „das Zünglein an der Waage“ (Walther) spielen zu können.

Einer der Hoffnungsträger bei den Edertalern ist der Linkshänder selbst, der in dieser Saison nach diversen Verletzungen erst spät auf Touren kam, aber mittlerweile wieder „voll“ da ist. In der Abwehr, wo er laut seines Trainers zuletzt die gewohnten „Akzente“ setzte, sowie als dynamischer Vollstrecker beim Tempogegenstoß. Darauf hofft Arnd Kauffeld natürlich auch in Bruchköbel, umso mehr nach dem plötzlichen und unrühmlichen Abschied von Sven Vogel, so dass Walther mittlerweile die einzige Option auf dem rechten Flügel ist.

Für zusätzliche Motivation sorgt bei ihm aber auch das Hinspiel. Denn: „Zweimal innerhalb einer Saison gegen den gleichen Gegner verlieren geht nicht.“ Und das erste verlor seine Mannschaft mit 28:32, was noch als Überraschung durchging. Mittlerweile haben sich die Hubbert-Schützlinge als echtes Spitzenteam entpuppt, das nach 19:1-Punkten vor Selbstvertrauen strotzt. „Bei denen klappt derzeit alles“, zeigt sich auch der ESG-Coach beeindruckt, ohne deshalb aber die Flinte ins Korn zu werfen: „Ich traue meiner Mannschaft durchaus zu, dort etwas zu reißen.“

Wenn sie nämlich die Achse Nuez Ramos/Hoffmann in den Griff bekommt genauso wie die Rückraumrecken Jörg Schäfer und Michael Nath. Wenn sie der bärenstarke 6:0-Deckung des Gastgebers Paroli bietet, wobei Arnd Kauffeld wieder auf das taktische Mittel des siebten Feldspielers zurück greifen will. Und wenn sie an die ersten 20 Minuten gegen Pohlheim anknüpft und diese möglichst auf 60 ausdehnt.

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