Oberliga: Kauffeld lobt Talent Schneider

Gensungen will sich einspielen

Tim Schneider

Gensungen. Auf den ersten Blick geht es um nicht mehr viel, wenn die ESG Gensungen/Felsberg am Samstag in der Handball-Oberliga auf den TuS Griesheim trifft (19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen).

Bei näherem Hinsehen jedoch sind die Gäste, im Gegensatz zu den Hausherren, noch nicht endgültig aller Abstiegssorgen ledig. Was nur ein Argument für Trainer Arnd Kauffeld ist, das Spiel dennoch ernst zu nehmen: „Das sind wir allen anderen Mannschaften schuldig, die sich selbst noch Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen“.

Doch es ist nicht der einzige Grund. Denn längst hat die Vorbereitung auf die nächste Saison begonnen. Die Veränderungen im Kader bringen die ESG vor allem qualitativ nach vorne. Der gegenwärtige Kader muss sich auf mehr Konkurrenzkampf einstellen. Das eröffnet Möglichkeiten, die Kauffeld gezielt nutzen möchte: „Auf Tim Schneider setzen wir zum Beispiel in der nächsten Saison. Das ist jetzt die Chance für jemanden wie ihn zu lernen. Aber auch mal Fehler machen zu dürfen, ohne dass das gleich Konsequenzen hat“, sagt er. Auch die Torhüterposition hat er im Auge, denn nach dem schwachen Saisonstart und der folgenden Steigerung gilt es jetzt für Marc Lauterbach und Stephan Wicke, sich zu stabilisieren und die erforderliche Konstanz an den Tag zu legen.

Eine weitere Option gegen den Tabellen-Zehnten ergibt sich aus dessen Defensivspiel. Gegen die oft sehr offensive Deckung der Griesheimer bietet es sich an, das Spiel mit zwei Kreisläufern zu forcieren.

Gäste sind defensivstark

Mit Max Pregler und Stephan Untermann hat die ESG zwei Akteure, die prädestiniert dafür sind, aus dem Rückraum in die Nahwurfzone aufzulösen und die sich ergebenden Räume zu nutzen.

Gerade die Abwehr der Gäste könnte der Schlüssel sein. Die vergangenen Spiele zeigten deutlich auf, dass von ihr Erfolg und Misserfolg des TuS abhängen. Gegen Wetzlar II und Kassel wurden die Gegner jeweils unter 20 Toren gehalten und Punkte eingefahren. Die Spitzenteams der Liga, Gelnhausen und Pohlheim, trafen dagegen insgesamt 77 Mal und feierten jeweils Kantersiege. Da wird es spannend sein zu sehen, ob sich der zweitbeste Angriff der Liga, was die Torausbeute angeht, dem Spitzenduo anschließen kann.

Denn eins ist für Arnd Kauffeld klar: „Die Serie jetzt einfach ausplätschern lassen, das geht gar nicht.“ (ko)

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