MT II souverän

Gisbrecht glänzt

Kreativ: MT-Spielmacher Eugen Gisbrecht (l.) setzt sich hier gegen Griesheims Sven Rinschen durch. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Die MT Melsungen hat sich nach der Niederlage beim Oberliga--Spitzenreiter Hanau eindrucksvoll zurück gemeldet. Gegen den TuS Griesheim brannten die Rot-Weißen beim 39:27 (19:13) ein wahres Feuerwerk ab.

Nur zu Beginn hatten die Gastgeber Probleme mit Griesheimsr offensive 3:2:1-Deckung dagegen, die den Gastgebern nur wenig Raum zum Kombinieren ließ. Weil auch Petr Hruby sich einer Sonderbehandlung durch Sven Rinschen erfreute, mangelte es dem MT-Angriff an Durchschlagskraft. Immerhin: Mario Schanze verwandelte seine vier Siebenmeter sicher zur 8:7-Führung nach 17 Minuten.

Vorteile für die Gastgeber ergaben sich, als Eugen Gisbrecht und Schanze das Spiel breiter machten. Davon profitierte nicht nur Mark Petersen auf der rechten Außenbahn, sondern auch Hruby, der sich seinem Bewacher immer wieder entzog. Nach dem 15:11 des Ex-Internationalen stellte Gästetrainer Oliver Lücke auf eine 6:0-Abwehr um. Ohne Erfolg, weil nun Gisbrecht, Schanze und der eingewechselte Cornelius Feuring aus dem Rückraum trafen. Und so die eigene Führung zur Pause auf 19:13 ausbauten.

Ein Trend, der sich auch nach dem Seitenwechsel fortsetzte. Auch weil sich Fabian Meyfarth sich im MT-Tor zu steigern wusste. Da half auch eine erneuter Systemwechsel der Gäste-Defensive nichts. Regisseur Gisbrecht präsentierte sich in glänzender Spiellaune und fand auf fast alles eine Antwort (25:16, 36.). Was schließlich zur kurzen Doppeldeckung gegen den Spielmacher und Torjäger Schanze führte.

Die fruchtete auch nur kurz, dann übernahm Linkshänder effektvoll die Verantwortung. „Wir waren auf alles vorbereitet und konnten so immer reagieren“, freute sich MT-Trainer Georgi Sviridenko. So war die Partie spätestens nach Petersens Treffer zum 32:22 (49.) entschieden. • MT II: Maurice Paske (0 Paraden/7 Gegentore), Meyfarth (16/20); Kienast, Golla (1), Hruby (3), Marius Paske, Bärthel (3), Merlin Kothe (3), Schanze (11/6), Feuring (7), Gisbrecht (4), Lanatowitz, Jannis Kothe (1), Petersen (6). Griesheim: Kolligs (4/24), Martin (3/15); Kupzog (1) von Stein (1), Patrzalek, Ochs (2), Hawelky, Drews (1), Steinmetz, Wesp (1), S. Rinschen (10), T. Rinschen (9/3), Friedrich (1), Nothnagel (1). SR: Krüger/Rehm. - Z: 120. Zeitstrafen: 8:8-Minuten. Siebenmeter: 6/6:3/3.

Von Michael Koch

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