Oberliga: Gensungen gegen Tabellenvierten gefordert - Stephan Wicke fällt aus

„Große Herausforderung“

Ein wegweisendes Duell: Hanuas Eric Schaeffter (l.) gegen Gensungens Regisseur Benedikt Hütt, der wieder in den Kader des Handball-Oberligisten zurück kehrt. Foto: Hahn

Gensungen. Wie hat die ESG Gensungen/Felsberg die 19:36-Schlappe beim Tabellenführer TV Gelnhausen weggesteckt? Das ist vor dem Heimspiel des heimischen Handball-Oberligisten gegen die HSG Hanau (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle Gensungen) die Frage.

„Ich bin gespannt, wie die Mannschaft reagieren wird“, sagt auch Trainer Kauffeld, der sich mit der Aufarbeitung der ersten Niederlage nach acht Siegen in Folge trotzdem nicht lange aufgehalten hat. „Uns fehlte ohne Benedikt Hütt und Jens Wiegräfe die körperliche Präsenz, um erfolgversprechend gegen zu halten“, lautet seine durchaus zukunftsweisende Erkenntnis.

Die beiden Leistungsträger sind morgen wohl wieder dabei, dafür müssen die Edertaler auf Sascha Konietzka und Peter Köpke verzichten. Für Stephan Wicke (Blinddarmoperation) rückt der B-Jugendliche Joshua Röse ins Tor. Kevin Trogisch wird trotz Trainingsrückstands auflaufen.

Starkes Rückraum-Duo

Gegen einen Gegner, der eine richtig starke Saison spielt. „Die Mannschaft hat sich toll entwickelt“, erklärt Arnd Kauffeld. Und dabei den Verlust der Rückraumrecken Andreas Neumann (jetzt Co-Trainer) und Sergey Zutic (HSG Niederroden) mehr als weggesteckt.

Weil der eigene Nachwuchs (Eric Schaeffter und Marius Brüggemann aus der eigenen Bundesliga-A-Jugend) den Sprung in die Oberliga schaffte. Weil auch die anderen „Neuen“ wie das Torwart-Duo Eul/Schermuly hervorragend eingeschlagen haben. Und weil die Mannschaft von Trainer Patrick Beer folgerichtig auf fast jeder Position hochkarätig doppelt besetzt ist.

Von „einer großen Herausforderung für unsere Abwehr“ spricht daher der HSG-Coach, der besonders vor den wurfstarken „Halben“ Tilman Werner (rechts) und Yaron Pillmann (links) warnt. Dazu gesellt sich ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein der Südhessen. „Wir wollen unseren aktuellen vierten Platz zumindest verteidigen“, betont HSG-Pressewart Rudolph Werner. Und rechnet sich mit seiner Mannschaft auch in Gensungen durchaus etwas aus. Wenn die eigene 6:0-Abwehr steht „und wir unsere starke zweite Welle entfalten können“ (Werner).

Also muss Gensungens Angriff geduldig zu Werke gehen und konzentriert abschließen. Und die ganz Mannschaft eine Reaktion zeigen, die als Wiedergutmachung für die vorausgegangene Lehrstunde durchgeht.

Von Ralf Ohm

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