Oberliga:

Gensungen „ohne Vier“ nach Münster : ESG vor großer Herausforderung

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Tim Schneider

Gensungen. Für Arnd Kauffeld hat bereits die Vorbereitung auf die kommende Saison in der Handball-Oberliga begonnen.

Der Trainer der ESG Gensungen/Felsberg will nachhaltig das Zusammenspiel verbessern, Optionen in Abwehr und Angriff für die Zukunft erarbeiten. Was Ambitionen für die laufende (und für die Edertaler weitgehend gelaufene) Spielzeit nicht ausschließt: „Klar wollen wir Vierter werden und die letzten beiden Spiele gewinnen.“

Dabei geht die kommende Partie bei der TSG Münster (Sa. 19 Uhr) als „echte Herausforderung“ (Kauffeld) durch. Auch die Schützlinge von Thomas Wallendorf können unbelastet und fast in Bestbesetzung aufspielen. Also mit ihrem bärenstarken Rückraum, wo der Zweitliga erfahrene Jonas Ulshöfer und Linkshänder Julian Schuster herausragen. Und mit dem rechtzeitig wieder genesenen Kreisläufer Sebastian Friemann. Alle drei sorgten mit 17 der 28 Münsteraner Tore dafür, dass sich die ESG im Hinspiel (29:28) so schwer tat.

Die wiederum muss diesmal auf Franco Rossel, Max Pregler, Jens Wiegräfe und Stefan Wicke verzichten, so dass dem Edertaler Coach für den Mittelblock der 6:0-Deckung nur noch Christoph Koch und Janis Balke bleiben. Im Rückraum muss er wie zuletzt ohne etatmäßigen Halblinken auskommen. Also dürfte erneut Linkshäner Tim Schneider gefordert sein.

Umso wichtiger, dass sich der 20-Jährige aus seinem Tief zu Beginn der Saison gespielt hat und für die Mannschaft auch bei der zweiten Welle immer wichtiger wird. „Ich bin sehr froh, dass es bei mir läuft“, sagt der ehemalige Baunataler. Dazu habe auch das bessere Verständnis mit seinen Nebenleuten beigetragen: „Ich werde gut in Szene gesetzt.“ Darauf hofft der Rückraumspieler auch in Münster. Es könnte, nicht nur angesichts der Personalnot, spielentscheidend sein. 

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