Oberliga: Gensungen/Felsberg gegen personell arg verstärkte Hüttenberger

Hält positiver Trend an?

Alois

Gensungen. „Eine reizvolle Aufgabe“, sagt Mario Schuhmacher, der Co-Trainer der ESG Gensungen/Felsberg. Gemeint ist das Heimspiel des heimischen Handball-Oberligisten gegen den TV Hüttenberg II (Sa. 19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen), was rein tabellarisch eher wie eine Pflichtaufgabe der Gastgeber anmutet.

Schließlich trifft da der Tabellensechste auf das Schlusslicht.

Eine Konstellation, die die Ausgangsposition indes in keiner Weise wiederspiegelt, denn die aktuelle Mannschaft der Mittelhessen hat mit einem Tabellenletzten nichts gemein. Schließlich wird sie seit zwei (gewonnenen) Partien durch vier Spieler aus der 1. Mannschaft, die bereits als Aufsteiger in die 2. Liga feststeht, verstärkt, um auf der Saisonzielgeraden doch noch die Kurve zu kriegen: durch die Rückraumspieler Markus Semmelroth und Dominik Mappes, Kreisläufer Moritz Lambrecht und Linksaußen Jannik Hofmann.

Angesichts deren „individueller Klasse“ (Schuhmacher) werden die Karten in der Tat neu gemischt. Dazu gesellt sich laut Trainer Alois Mraz, dem langjährigen Bundesliga-Spieler (Hamburg, Lübbecke, Wetzlar), der im Januar Mario Weber ablöste, der Druck, „dass wir aus den letzten drei Spielen noch mindestens vier Punkte zum Klassenerhalt brauchen.“

All das lässt wirklich auf ein spannendes Duell auf Augenhöhe schließen, in das die Edertaler indes mit breiter Brust gehen können. „Der Trend ist positiv und den wollen wir unbedingt fortsetzen“, erklärt Mario Schuhmacher angesichts des späten Höhenflugs seiner Mannschaft, die sich nach 6:2-Punkten aus den letzten vier Spielen entsprechend ehrgeizige Ziele gesetzt hat: die letzten drei Partien allesamt gewinnen und damit die Saison noch als Vierter abschießen.

Also am morgigen Samstag auch dem personell arg aufgepäppelten Tabellenletzten das Nachsehen geben. Im vollen Bewusstsein, dass der alles andere als leicht zu knacken sein wird. Eine echte Herausforderung also für die Gensunger Spieler - und für die Fans die Möglichkeit festzustellen, was der „positive Trend“ ihrer Mannschaft wirklich wert ist. (ohm) Foto: dpa

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