Oberliga: ESG zum Aufsteiger Griesheim

ESG zum Aufsteiger Griesheim - Hält Siegesserie des Kauffeld-Teams?

Gensungen/Griesheim. Gelingt der ESG Gensungen/Felsberg der dritte Sieg in Folge? Die Oberliga-Handballer aus dem Edertaler könnten mit einem doppelten Punktgewinn beim TuS Griesheim ab Sonntag ab 17 Uhr den Gegner aus Südhessen in der Tabelle überflügeln.

Angesichts der Tatsache, dass die Kauffeld-Schützlinge erst nach Ende der Runde wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls drei Zähler abgezogen bekommen.

„Seit Wochen stehen wir unter Druck. Wir sind gut beraten, weiter dran zu bleiben“, betont ESG-Trainer Arnd Kauffeld. Zwar muss Max Pregler (Schulterprobleme) erneut pausieren und ist auch unsicher, ob Sebastian Wrzosek (Patellasehnenverletzung) auflaufen kann, im Gensunger Lager ist man aber guten Mutes, den positiven Trend fortsetzen zu können. „Ich hoffe, dass mit dem Heimsieg über Kassel der Knoten geplatzt ist“, meint Mittelmann Benedikt Hütt, „wir wollen die Leistung in Griesheim bestätigen. Da wird es mächtig zur Sache gehen.“

Klar, auch der TuS hat nichts zu verschenken. Der souveräne Aufsteiger aus der Landesliga Süd, den den Klassenverbleib zum Ziel hat, steht als Zehnter aktuell bei sechs 6:10-Punkten. „Damit sind wir nicht ganz zufrieden“, erklärt Abteilungsleiter Manfred Lohnes. Am meisten weh getan hat die 28:34-Heimpleite gegen den damaligen Tabellenletzten Vellmar.

Carsten Bengs

Prominentestes Mitglied der Mannschaft ist der Coach: Schließlich war Carsten Bengs (40) lange Erstliga-Profi bei Wallau-Massenheim. Nachdem er zunächst die Bundesliga-A-Jugend der Griesheimer trainiert hatte, ist er ab 2012 für das Männer-Team verantwortlich.

„Ich schätze den Gegner sehr gefährlich ein“, warnt Kauffeld. Nicht unterschätzen sollten seine Mannen den Spielmacher Moritz Kaczmarek, der genauso wie Yannik Hawelky (Rechtsaußen) und Hanno Vöhringer (Tor, Zweitspielrecht bei Kirchzell) vor der Runde aus Asbach verpflichtet wurde. Der vierte Neuzugang ist Lars Friedrich (Friesenheim) und teilt sich den Job mit dem starken Kapitän Benjamin von Stein am Kreis.

Zurzeit ist der Neuling vom Verletzungspech geplagt. Neben Linksaußen Tim Patrzalek drohen erneut die Torjäger Lars Werkmann (Halbrechts) und Tim Rinschen (Halblinks) auszufallen. Weshalb Bengs voraussichtlich wieder im Rückraum improvisieren muss: So könnten neben den etatmäßigen Spielgestaltern Kaczmarek und Sven Rinschen der Jugendliche Leon Winn und Jan Eidemüller für die Aufbaureihe nominiert werden. (bjm)

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