Sonderlob für Linkshänder Feuring

ESG Gensungen/Felsberg klettert nach 30:25 auf den dritten Platz

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Durchgezogen: Gensungens starker Linkshänder Cornelius Feuring am Ball, hier gegen Büttelborn. 

Erfolgreicher Spieltag für den Handball-Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg: Durch den Sieg bei der HSG Kleenheim/Langgöns sind die Edertaler jetzt Tabellendritter. 

Den Worten folgten Taten. Vor dem Gastspiel des Handball-Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg bei der HSG Kleenheim/Langgöns hatte Trainer Arnd Kauffeld prophezeit, dass die ESG mit einem Sieg an den Gastgebern vorbeiziehen und damit den dritten Tabellenplatz erobern würde. Das gelang durch ein 30:25 (15:11) für die Edertaler.

Schon an der Statistik ist abzulesen, dass Heinrich Wachs (12/5 Tore), Christoph Koch (6) und Cornelius Feuring (4) ihre gute Form konserviert hatten, mit der sie beim 37:25 gegen Wettenberg aufgetreten waren. Kauffeld freut sich besonders über Feurings Entwicklung, denn der Linkshänder hat seinem Trainer diesmal nicht nur im Angriff gut gefallen, sondern auch in der Abwehr.

Auf den Torhüter ist Verlass

Zudem konnte sich Arnd Kauffeld auch auf seinen Torhüter verlassen. Marc Lauterbach glänzte mit 15 Paraden und war kurz vor Schluss auch an der Entscheidung beteiligt, als er bei einem Durchbruch für den Bestand eines Vier-Tore-Vorsprungs sorgte.

Nach ausgeglichenen ersten 20 Minuten hatte Feuring mit seinem Treffer zum 11:8 (22.) erstmals für einen Drei-Tore-Vorsprung gesorgt, den Wachs fünf Minuten später auf 13:9 ausbaute. Nachdem Heinrich Wachs auf 19:13 erhöht hatte (39.), sah die ESG schon wie der sichere Sieger aus, aber dann wurde es eng. 

In der 50. Minute verwandelte Fabian Höpfner einen Siebenmeter für die Gasgeber, die jetzt nur noch mit 20:22 zurücklagen. Aber die ESG-Spieler blieben locker, und Kauffeld sagt: „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir den Vorsprung noch aus der Hand geben würden.“

Der Trainer konnte sich auf sein Gefühl verlassen, denn spätestens mit Schmidts Treffer zum 26:21 (54.) war die Entscheidung gefallen, ehe Feuring 21 Sekunden vor Schluss für den 30:25-Endstand sorgte und seine gute Vorstellung krönte.

Die Statistik:

HSG: Eckhard, Schäfer - Höpfner 6/5, Eisenhardt 2, Köhler 1, Planer 2, Schier, Reusch 1, Spieß 3, Wiener 1, Kollmann 5, Leger 4, Friedrich, Faatz.

ESG: Lauterbach (1. - 60. Minute/15 Paraden/25 Gegentore), Herwig (bei einem Siebenmeter/1 Parade/0 Gegentore) - Rossel 2, Gerhold, Hütt 3, Wachs 12/5, Schmidt 2, Otto, Feuring 4, Schneider, Koch 6, Kothe 1, Vaupel.

SR: Budde/Ehlert (Groß-Rohrheim/Gensheim).

Z: 200.

Siebenmeter: 6/5:5/5

Zeitstrafen: 2:12-Minuten. 

Rot: Wiener (34.).

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