In Wiesbaden gefordert

MT Melsungen II gegen HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Trainer baut auf Talente 

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Doppelter Einsatz: Nikita Pliuto steht mit der MT II und der A-Jugend vor zwei wichtigen Auswärtsspielen.

Sechs Heimsiege in Serie machen es möglich: Die Handballer der MT Melsungen II haben den Klassenerhalt in der Oberliga wieder selbst in der Hand. Und können dem rettenden Ufer noch näher kommen, wenn sie das nächste Kellerduell bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden gewinnen sollten (Sa. 17.45 Uhr).

Und können dem rettenden Ufer noch näher kommen, wenn sie das nächste Kellerduell bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden gewinnen sollten (Sa. 17.45 Uhr). Die Gastgeber aus der Landeshauptstadt sind die letzte Mannschaft, die in Melsungen gewonnen hat: mit 37:35 am 11. Oktober. Eine gute Gelegenheit also zur Revanche für die Bundesliga-Reserve. Und die Möglichkeit, die eigene Auswärtsbilanz aufzupolieren. Denn in der Fremde ist die MT II mit 2:18-Zählern nur Vorletzter. Eine Ausbeute, die MT-Coach Georgi Sviridenko vor allem damit begründet, dass die eigenen A-Jugendlichen häufig nur in den Heimspielen zur Verfügung stehen.

Deswegen freut es den Weißrussen, dass Jona Gruber, Nikita Pliuto, Glenn-Louis Eggert und Tomas Piroch den Stress auf sich nehmen, am Samstag nach dem Spiel in Wiesbaden direkt nach Leipzig reisen, um dort am Sonntag (12.30  Uhr) im wichtigen A-Jugend-Spiel aufzulaufen.

Im Oberliga-Team baut Sviridenko auf das gleiche Personal wie beim 31:22-Sieg gegen die HSG Kleenheim/Langgöns und damit auf den Mittelblock Gruber/Pliuto, denen alternativ die erfahreneren Christian Damm und Maximilian Pregler zur Verfügung stehen. Diesem Quartett kommt im Verbund mit den Torhütern Fabian Meyfarth sowie Eggert viel Verantwortung zu. Vorgabe des Trainers: Keine Würfe aus der Nahwurfzone zulassen.

Gefahr aus dem Rückraum

Aus der Ferne droht indes weniger Gefahr. „Wiesbaden hat keine Shooter, aber im Rückraum viel Qualität, wenn sie Eins gegen Eins gehen oder den Kreisläufer in Szene setzen“, betont Sviridenko. Spielmacher Pascal Henkelmann feierte nach einer Fußverletzung beim 27:19 im Kellerduell in Büttelborn ein gelungenes Comeback.

Am treffsichersten im Team von Trainer Alexander Müller ist der Halbrechte Lorenz Engel, der als beweglicher Linkshänder ein hohes Tempo geht. Im Tor hat die HSG Marc Kunkel als Alternative zu Jakob Kellner für den am Knie verletzten Jannik Gippert reaktiviert. sbs Foto: Pressebilder Hahn/nh

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