Oberliga: Gens./Felsberg gegen Tabellendritten gefordert

Mit „Herz“ zurück in die Erfolgsspur

Alternative im Gensunger Angriff: Jannis Balke (Mitte), der gegen Pohlheim als zweiter Kreisläufer fungieren könnte. Foto: Hahn

gensungen/pohlheim. Der Halbzeitmeister kommt. Die Mannschaft, die auch sieben Spiele vor Schluss noch Aufstiegschancen hat. Und die sie bei der ESG Gensungen/Felsberg (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle) auf jeden Fall wahren will. Dagegen hat der heimische Handball-Oberligist die Rolle als Spielverderber fest im Visier, um nach zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren.

Oder wie Trainer Kauffeld erklärt: „Wir wollen unseren Zuschauern zeigen, dass wir mit Herz bei der Sache sind.“ Wie zuletzt in Wiesbaden, wo sich seine Rumpfmannschaft trotz der 27:32-Niederlage gut verkaufte, letztlich aber den Ausfall von fünf Spielern auch kräftemäßig nicht kompensieren konnte. Umso erfreulicher, dass gegen die Mittelhessen Benedikt Hütt, Max Pregler und Sven Vogel in die Mannschaft zurück kehren, damit „nur“ Franco Rossel und Jens Wiegräfe ausfallen.

Entwarnung also insbesondere im Rückraum. Trotzdem will Arnd Kauffeld zumindest phasenweise weiter auf die taktische Ausrichtung mit zwei Kreisläufern setzen. Der Grund: die gute Leistung von Jannis Balke, der auch bereits für die kommende Saison zugesagt hat.

In der Abwehr geht es darum, die starken Pohlheimer Aufbauspieler Max Rühl, Daniel Hirz und Chris Grundmann an die Kette zu legen, die den Gensungern in manch vorausgegangenen Duellen arg zu schaffen gemacht haben. Wobei Ex-Bundesliga-Spieler Andreas Lex nach seinem Daumenbruch als Mittelmann fungiert, ohne bisher in dieser Rolle glänzen zu können. „Er spielt unter seinen Möglichkeiten“, bekennt Trainer Jezevski. Was indes für die gesamte Mannschaft gilt, die nach einer tollen Hinrunde schwächelte.

Insbesondere die 15:26-Niederlage in Kleenheim und das 25:27 gegen Bruchköbel „taten uns richtig weg“ (Jezevski). Damit sind die Pohlheimer im Meisterschaftsdreikampf mit Tabellenführer Bruchköbel und dem Zweiten Hanau nur noch Außenseiter.

„Wir müssten wohl die verbleibenden sieben Spiele alle gewinnen, um noch eine Chance zu haben“, schätzt Tomas Jezevski, der in Gensungen auf den gesperrten Linkshänder Patrick Heil verzichten muss, die Lage realistisch ein. Zumindest die nächsten beiden Partien sollen aber unbedingt gewonnen werden, damit es in Hanau dann zu einem echten Spitzenspiel kommt. Die ESG könnte genau das verhindern.(ohm)

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