Handball-Oberliga: Hoffnung auf einen Sieg

TSV Vellmar im Kellerderby gegen die MSG Umstadt/Habitzheim

Kraftvoll: Antonio Cuncic spielt im Rückraum des TSV Vellmar eine wichtige Rolle. Foto: Fischer

Vellmar. Für die Handballer des TSV Vellmar ist die Saison in der Oberliga im Prinzip gelaufen. Aus dem Tabellenkeller wird man wohl nicht mehr herauskommen, der Abstieg in die Landesliga ist nur noch Formsache. Und trotzdem gibt es sicher noch Anreize für den Rest der Saison, zum Beispiel den ersten Sieg in diesem Jahr zu landen.

Am Sonntag um 18 Uhr stellt sich in der Großsporthalle die MSG Umstadt/Habitzheim beim TSV Vellmar vor. Eine Mannschaft, die nicht frei von allen Sorgen ist. Mit 16:20 Punkten stehen die Gäste auf Rang zehn, einen Platz vor der Gruppe der designierten Absteiger. Also besteht durchaus die Hoffnung auf einen Sieg für den TSV Vellmar.

„Wir müssen alles geben, wenn wir gewinnen wollen. Eigentlich ist das ja selbstverständlich, das wir bis ans Limit gehen müssen“, sagt Antonio Cuncic, der unter der Saison vom VfL Wanfried zum TSV gestoßen ist. „Und wir müssen es schaffen, unsere schwachen Minuten wegzulassen.“ Aber Cuncic weiß auch, dass die Mannschaft oft an ihre Grenzen stößt, „uns fehlt die Kraft“. Außerdem sei im Laufe der Saison die Mannschaft neu zusammengestellt worden, also würde es auch schon mal an Spielverständnis untereinander fehlen..

Cuncic wird auch in der nächsten Saison in Vellmar spielen. „Auch die Landesliga ist okay“, sagt der gebürtige Kroate. „Wir werden eine gute Mannschaft haben und wollen sehen, dass wir wieder aufsteigen.“ Cuncic ist zum einen wegen der mannschaftlichen Perspektive geblieben, zum anderen wegen des Umfelds in Vellmar. „Da stimmt einfach alles“, sagt er.

Trainer Heiko Illian kann im Spiel gegen den Drittliga-Absteiger auf alle Spieler zurückgreifen. Und er warnt vor dem sonntäglichen Gegner. „Die MSG spielt besser, als es ihr Tabellenplatz ausdrückt“, sagt Illian. Er sagt aber auch: „Wir haben zu Hause gegen jede Mannschaft eine Chance.“ Die Frage sei nur, um man dann auch in der Lage ist diese zu nutzen.

Ein Problem sieht Illian darin, dass es der TSV Vellmar meist nicht schafft, einen Vorsprung zu verwalten. „Da müssen wir von der Bank noch mehr auf die Mannschaft einwirken“, sagt Illian.

Von Peter Fritschler

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