Oberliga: MT-Talente sollen sich im Heimspiel gegen die SG Kleenheim beweisen

Hruby bleibt, Schanze geht

Steigt zum letzten Mal für die MT II hoch: Mario Schanze (am Ball), während Routinier Petr Hruby den Melsungern erhalten bleibt. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Eines ist vor dem letzten Spieltag der Handball-Oberliga gewiss: Die MT Melsungen II wird ihre Premierensaison auf dem neunten Tabellenplatz abschließen. MT-Coach Georgi Sviridenko nutzt die Partie gegen die SG Kleenheim (Sa. 16 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) daher bereits zur Vorbereitung auf die kommende Spielzeit.

Für die steht der Oberligist in Verhandlungen mit weiteren Neuverpflichtungen. Seinen Verbleib zugesagt hat Routinier Petr Hruby; mit 109 Toren immerhin zweitbester Schütze der MT. Toptorjäger Mario Schanze (150 Saisontore) wird die hingegen Melsunger ebenso wie Linkshänder Jannis Kothe, Tim Ploch und Janik Lanatowitz (alle MSG Körle/Guxhagen) verlassen. „Um Tore zu erzielen und Punkte zu holen, ist er ein effektives Mittel. Aber wir wollen nächste Saison Frische in die Mannschaft hineinbringen und uns weiterentwickeln“, erklärt der Olympiasieger von 1988. Schanzes Ziel ist unbekannt, dem Halblinken sollen jedoch mehrere Angebote vorliegen.

Gegen Kleenheim werden die A-Jugendlichen Dimitri Ignatow, Johannes Golla, Florian Weiß und Jan Grolla ihre Möglichkeit bekommen. „Wir wollen ihnen die Chance geben, sich zu zeigen und ihnen perfekte Möglichkeiten für ihre Entwicklung bieten“, sagt Sviridenko. Dabei arbeitet der Weißrusse vor allem an einer 6:0-Formation mit Johannes Golla im Mittelblock, die kommende Spielzeit eine Alternative zur versetzten 5:1-Formation darstellen soll.

Die Gäste rangieren auf dem fünften Tabellenplatz, verfügen über eine kompakte 6:0-Defensive und mit Jens Elsner über einen der besten Torhüter der Liga. Zudem warnt Sviridenko vor dem Halblinken Christian Keil und Linksaußen Tim Spengler, der mit 110 Saisontoren bester Schütze der Mittelhessen ist. Daneben ist aber auch auf Rechtsaußen David Straßheim und den Halbrechten Jörg Heimbach zu achten.

„Wir müssen unsere Angriffe lange ausspielen, überlegt agieren und dann unsere Wurfqualität in Zusammenspiel mit dem Kreisläufer nutzen“, fordert Sviridenko. Die defensive 6:0-Formation der Mannschaft von Trainer Johannes Wohlrab kommt zudem den wurfgewaltigen MT-Schützen Jannis Kothe und Schanze entgegen. (mgx)

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