Handball-Oberliga: Die SVH Kassel bleibt nach dem 28:35 gegen die TSG Münster weiter ohne Heimsieg

Kämpferisch stark, aber schwach im Abschluss

Erzielte sechs SVH-Tore: Niklas Plümacher. Foto: lsc

Kassel. Die SVH Kassel wartet nach dem 28:35 (12:19) gegen die TSG Münster in der Handball-Oberliga weiter auf den ersten Heimsieg der Saison. Die Nordhessen präsentierten sich kämpferisch stark, aber mit großen Schwächen im Abschluss.

Zwei Siebenmeter vergeben, dazu wohl ein Dutzend Einwurfmöglichkeiten. Das hätte zu einem Sieg gereicht, der gegen die Südhessen möglich gewesen wäre, denn die überzeugten keineswegs.

So sah es auch Trainer Iljo Duketis. „Wir haben uns das Leben mit unseren vergebenen Chancen selbst schwer gemacht“, sagte der Coach, der auch in der nächsten Saison auf der Bank der Harleshäuser sitzen wird. „Die Mannschaft kämpft mit viel Einsatz, aber lässt die einfachen Tore liegen. Da war heute mehr drin.“

Zum Beginn der zweiten Halbzeit schien die SVH auf dem richtigen Weg. Aus dem 12:20-Rückstand (31.) machte man ein 21:24 (42.). Die Gastgeber kamen in dieser Phase besser mit der offensiven Abwehr der TSG zurecht und schlossen konzentriert ab.

Doch dann verfiel man wieder in die alten Fehler und Münster bestrafte dies eiskalt. Beim 29:22 (51.) war die Partie praktisch entschieden.

Erfolgreichster Torschütze der SVH war Niklas Plümacher (6) vor Daniel Botte (5). Der wird den Verein zum Saisonende verlassen, wohin die Reise geht, durfte Botte aber noch nicht verraten. (fri)

SVH: Frohmüller (1.30.), Zügler (7 m/13., 31.-60.), Krätzig (n.e.); Räbiger 3, Tataraga 2, Sellemann 3, Schuldes 2, Botte 5, Görges, Schlosser, Plümacher 6, Damm 4/1, Guthardt 1, Konermann 2

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