Kampfgeist gefordert

Wenn man es genau nimmt, ist es bereits das zweite Derby in Folge für den TSV Vellmar. Doch während beim lockeren 36:23-Sieg gegen die SVH Kassel keiner Zweifel an einem Sieg hatte, sieht es am Wochenende schon anders aus. „Wir fahren auf keinen Fall als Favorit nach Gensungen“, sagt Trainer Gunnar Kliesch.

Seine Mannschaft hat sich ebenfalls gefangen, auch wenn jetzt die „Wochen der Wahrheit“ (Kliesch) anstehen. Besonders freut sich Kliesch auf die Stimmung in der Halle. „Klar ist es ein Derby und entsprechend wird auch die Atmosphäre sein. Es ist aber nicht so so, dass sich die Spieler hassen, wie es vielleicht bei anderen Derbys der Fall ist. Gensunger und Vellmarer können sich hingegen gut leiden“, so Kliesch. Die Stärken von Gensungen sieht er vor allem im Kleingruppenspiel und in der Deckung.

„Dem wollen wir unseren Kampfgeist entgegenhalten“, sagt Kliesch. Als Kopf der Gensunger hat er den Ex-Vellmarer Stephan Untermann ausgemacht. „Er organisiert die Abwehr und ist für mich der kompakteste Spieler der Edertaler“, sagt Kliesch. Bei seinen beiden Neuzugängen, Max Gribner und Andre Körber, verlief die Vorbereitung unterschiedlich. „Max hat noch ein paar konditionelle Defizite. Andre hingegen ist in einer sehr guten Verfassung“, sagt Kliesch.

Der Handballlehrer widerspricht auch Gerüchten, er hätte sich kurz vor einer Ablösung gefunden. „Da wird immer viel erzählt. Der Vorstand hat mir aber immer den Rücken gestärkt.“ (dts)

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