Oberliga: Gensungen erwartet „intensives Spiel“

Kann ESG beim TVH Hüttenberg nachlegen?

Gensungen/Hüttenberg. Bisweilen lädt die Aktualität zum Erinnern ein. Etwa dann, wenn die ESG Gensungen/Felsberg beim TV Hüttenberg II antritt (So. 17 Uhr). Und die Erinnerung dreht sich natürlich um so manch umkämpftes Duell, was sich die Nord- und die Mittelhessen in der 2. Bundesliga geliefert haben, als der heutige heimische Oberligist noch die erste Mannschaft des TVH herausforderte.

Mario Weber kann davon ein Lied singen, schließlich hat er bei sechs meist umkämpften Partien gegen die Edertaler im Unterhaus mitgewirkt. Einer seiner Gegenspieler: sein Gensunger Trainerkollege Arnd Kauffeld.

Mittlerweile kümmert sich der 33-Jährige um die Hüttenberger U 23, die sich bisher prächtig in Hessens höchster Spieklasse schlägt, obwohl sie nach dem dritten Spieltag Markus Semmelroth, der bis dahin 32 Tore erzielt hatte, an die „Erste“ abgeben musste. Für den Rückraumspieler wurde mittlerweile Mario Allendörfer (früher HSG Wetzlar) geholt.

Mario Weber

„Ja, wir sind weitgehend im Soll“, sagt Trainer Weber. Erhebliche Leistungsschwankungen seiner meist jungen Spieler inbegriffen, für die etwa der 26:25-Coup in Gelnhausen wie auch die 28:30-Heimniederlage gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II stehen.

Die Mannschaft von Arnd Kauffeld weiß also nicht genau, was sie in der Sporthalle Hüttenberg erwartet, stellt sich aber gleichwohl auf ein „intensives Spiel“ ein. „Hüttenberg hat eine individuell hervorragend ausgebildete Mannschaft, die uns mit ihrer offensiven Deckung alles abverlangen wird“, sagt Jens Wiegräfe. Der Kapitän, der mit seinem wieder entdeckten Durchsetzungsvermögen im Angriff den Gensunger Aufschwung - drei Siege nach sechs Niederlagen - wohl am besten wiederspiegelt.

Die wichtigsten Fortschritte: „Wir spielen im Angriff geduldiger und konsequenter und üben so von jeder Position mehr Druck aus. Außerdem hat sich die Abwehr, und dabei ganz besonders das Zusammenspiel mit dem Torwart verbessert.“ All‘ das wollen die Edertaler auch in Hüttenberg in die Waagschale legen, um die eigene Erfolgsserie fortzusetzen. Denn ihre Lage hat sich zwar verbessert, aber noch keineswegs entspannt.

„Also müssen wir weiter nachlegen“, folgert ESG-Coach Kauffeld. Wohl mit der Mannschaft, die zuletzt in Griesheim gewann, weil die angeschlagenen Max Pregler und Sebastian Wrzosek allenfalls zu Kurzeinsätzen zur Verfügung stehen.(ohm)

Rubriklistenbild: © Foto: nh

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.