Oberliga: Gensunger Saisonfinale hochbrisant - TuS kommt mit Neuzugang Rigterink

Kauffeld: Alle Kräfte mobilisieren

Hat gute Gründe für einen erfolgreichen Saisonabschluss: ESG-Trainer Arnd Kauffeld. Foto: Hahn

gensungen. Eigentlich geht‘s für die ESG Gensungen/Felsberg im letzten Saisonspiel gegen den TuS Dotzheim (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle Gensungen) nur noch um „Kosmetisches“. Um den sechsten Tabellenplatz etwa (im Falle einer Niederlage könnte der aktuelle Tabellensiebte noch auf den achten Rang zurück fallen) oder auch um einen versöhnlichen Saisonabschluss mit anschließender Fanparty. Trotzdem ist Arnd Kauffeld hochmotiviert. „Wir werden noch mal alle Kräfte mobilisieren, um dieses Spiel zu gewinnen“, erklärt der ESG-Trainer. Und hat gute Gründe für dieses Ansinnen.

Revanche für das Hinspiel beispielsweise, als der Aufsteiger dem prominenten Gast gleich 37 Gegentore einschenkte, wovon das Rückraumduo Teuner/Bonnkirch fast die Hälfte erzielte (18). Oder auch die eherne Gensunger Regel, dass man das letzte Heimspiel nicht verlieren darf. Und ein Versprechen, was Arnd Kauffeld seinem Vellmarer Kollegen Andreas Paul nach dem fulminanten 37:23-Derbysieg machte. Nämlich sich gegen Dotzheim voll rein zu hängen, um so dem Nachbarn im Abstiegskampf Schützenhilfe zu leisten, damit es auch in der kommenden Saison dieses brisante Nachbarduell gibt.

Derzeit ist die Mannschaft von Trainer Hans Josef Embs als Viertletzter auf einem Abstiegsplatz, könnte aber mit einem Sieg in Gensungen die punktgleichen Vellmarer (bei der HSG Kahl/Kleinostheim) und die TSG Münster (bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II) noch überholen und den Kopf aus der Schlinge ziehen. Dass es überhaupt zu diesem Abstiegskrimi kommt, ist dem überraschenden 22:19-Erfolg gegen Vize-Meister Dutenhofen/M. II zu verdanken. „Unser bestes Saisonspiel. Da ging‘s richtig ab“, schwärmt TuS-Abteilungsleiter Volker Eckhardt immer noch. Weiß aber auch, „dass wir eine ähnliche Leistung bringen müssen, um in Gensungen zu bestehen.“

Wieder mit dem für die letzten beiden Saisonspiele verpflichteten Kreisläufer Eike Rigterink, der ebenso über Bundesliga-Erfahrung (Rhein-Neckar Löwen, Aurich, Nordhorn) verfügt wie der zur Rückrunde nach Dotzheim zurück gekehrte Maximilian Schubert (Nettelstedt, Göppingen). Auch sonst ist der TuS (etwa mit dem torgefährlichen Spielmacher Marc Teuner oder Linkshänder Stefan Bonnkirch) hochkarätig besetzt, „so dass wir eigentlich vorne hätten mitmischen können“ (Eckhardt). Das misslang. Drum soll nun zumindest der schlimmste Fall abgewendet werden.(ohm)

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