Oberliga: Gensunger Heimauftakt gegen Kahl/Kleinostheim - ohne Drei aber mit Otto

Kauffeld fordert Reaktion

Haben erneut das Vergnügen: Gensungens Halblinker Franco Rossel (l.) und Jonas Wuth von der HSG Kahl/Kleinostheim, der auch im Rückraum der Südhessen eine feste Größe ist. Foto: Hahn

gensungen/kahl. Eine Niederlage tut erstmal weh. Besonders dann, wenn sie nach langer und beschwerlicher Vorbereitung wie eine Abreibung daher kommt. Das 24:33 der ESG Gensungen/Felsberg bei der TSG Offenbach/Bürgel zum Start der Handball-Oberliga war so eine - und entsprechend fielen die Reaktionen der Edertaler aus.

Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Also gilt es, so Trainer Kauffeld, „die richtigen Schlüsse“ aus dem vermasselten Auftakt zu ziehen. Und es im ersten Heimspiel gegen die HSG Kahl/Kleinostheim (Sa. 19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen) „besser zu machen und eine Reaktion zu zeigen.“

Besser muss die Abwehrarbeit werden („Da müssen wir von Anfang an mit mehr Biss agieren“), die Umsetzung der taktischen Vorgaben und die Chancenverwertung. Möglicherweise mit Jan-Hendrik Otto, aber weiter ohne Mark Potthoff (Knieverletzung), Hannes Bauer (Ellenbogenentzündung) und Jannis Balke (Knieverletzung). Gegen einen Gegner, der zwar ebenfalls holprig gestartet ist (25:31 gegen Kleenheim), aber, wie der ESG-Coach mutmaßt, „den Braten gerochen hat.“

In der Tat fährt HSG-Trainer Coors durchaus mit Ambitionen gen Nordhessen: „Wir werden uns steigern und peilen mindestens einen Punkt an.“ Der 53-Jährige, der die Südhessen in der letzten Saison als Schlusslicht übernahm und als Rückrundensechster noch vor dem Abstieg rettete. Der ehemalige Bundesliga-Spieler (Großwallstadt, Hüttenberg), der in dieser Spielzeit nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben will.

„Wir haben einen stärkeren Kader“, lautet seine Wechselbilanz trotz des Abgangs von Abwehrchef Hannes Geist (nach Hanau) mit Blick auf die spielstarken Neuzugänge. Allerdings sind Rückkehrer Stephan Denhard und Luis Franke aus dem TVG-Internat erst kurzfristig zum Kader gestoßen, „so dass wir wohl noch ein paar Wochen brauchen, bis wir unser Potenzial ausschöpfen können.“

Zumal auch Torjäger Yannick Bardina nach (wegen einer Verletzung) verpassten Vorbereitung noch Trainingsrückstand hat. „Wenn der trifft, haben wir eine gute Chance“, weiß HSG-Vorsitzender Klaus Eubel um die Bedeutung seines luxemburgischen Nationalspielers. Genau darin könnte aber auch die Chance der Gensunger für einen gelungenen Heimauftakt liegen - wenn sie es besser als in Offenbach machen.(ohm)

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